VfB Stuttgart

Verletzungen von Mavropanos und Anton: VfB mit Abwehr-Sorgen vor dem Duell gegen Hertha BSC Berlin

Konstantinos Mavropanos und Moussa Diaby
Stuttgarts Konstantinos Mavropanos und Leverkusens Moussa Diaby (l-r.) in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa © Tom Weller

Nach zweiwöchiger Länderspiel-Pause trifft der VfB Stuttgart am kommenden Samstag, den 17. Oktober, auf Hertha BSC Berlin (ab 15.30 Uhr im ZVW-Liveticker). In der Hauptstadt erwartet Trainer Pellegrino Matarazzo eine schwer berechenbare Hertha und muss seine Abwehr aufgrund von schweren Verletzungen umstellen.

Mavropanos und Anton fallen aus

Dass Waldemar Anton im Duell mit Ex-VfB-Trainer Bruno Labbadia ausfallen wird, war schon seit ein paar Tagen bekannt. Der Innenverteidiger verletzte sich in einer Trainingseinheit am Montagnachmittag und verletzte sich am Sprunggelenk. Der 24-Jährige fällt mindestens für das Spiel in Berlin aus.

Überraschender kommt der Ausfall von Neuzugang Dinos Mavropanos. Der Grieche fehlte die letzten Tage im Training, am Donnerstagmittag (15.10.) verkündete Trainer Matarazzo die Hiobsbotschaft: Der 22-Jährige hat sich den Meniskus im Knie gerissen, muss operiert werden und fällt wohl für mehrere Monate aus. Nachdem der von Arsenal ausgeliehene Spieler wegen Leistenproblemem lange ausfiel, hatte er gegen Bayer Leverkusen eine gute Partie gezeigt. Umso mehr schmerzt der Ausfall des robusten Innenverteidigers.

Wir brauchen Ihre Zustimmung
Dieser Inhalt wird von Twitter bereit gestellt. Wenn Sie den Inhalt aktivieren, werden ggf. personenbezogene Daten verarbeitet und Cookies gesetzt.
Mehr erfahren

 

Matarazzo hat vor offensivstarken Berlinern Respekt 

Die Hertha ist, ähnlich wie der VfB, schwer berechenbar. Die Leistungen der Berliner schwanken zwischen Pokal-Niederlage in Braunschweig und einem lange möglichen Punkt beim Rekordmeister in München. Auch Pellegrino Matarazzo tut sich schwer, den kommenden Gegner einzuschätzen, warnt aber vor der starken Berliner Offensive: "Die Berliner haben mit Cordoba, Piatek und Lukebakio schnelle und gefährliche Spieler. Sie bringen vorne viel Tempo und Qualität mit." Auch in der Defensive hätten die Spieler aus der Hauptstadt gezeigt, dass sie kontrolliert und organisiert verteidigen können. 

Nicolas Gonzalez Option für die Startelf

Der junge Argentinier könnte gegen die Hertha bereits wieder von Anfang an auflaufen. Er habe in den vergangenen Tagen voll mittrainiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass er von Anfang an spiele, liege bei circa 40 Prozent, so der gelernte Mathematiker Matarazzo. Auch Lilian Egloff und Philipp Förster sind Kandidaten, zumindest im Kader der Schwaben zu stehen. Für Erik Thommy kommt ein Einsatz in der Hauptstadt zu früh.


Hertha will vor 5.000 Zuschauern spielen

Die Berliner rechnen vorerst wie geplant mit 5000 Zuschauern im Olympiastadion. Der Verein stehe im engen Austausch mit den Behörden, diese hätten bestätigt, dass es nach wie vor so durchführbar sei, sagte Hertha-Sprecher Marcus Jung am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zu der Partie mit Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz.

Jung stellte aber angesichts der Infektionszahlen vor allem auch in Berlin klar: "Wir beharren nicht auf irgendwas." Sollte sich an der Einschätzung der Behörden etwas ändern, werde Hertha kurzfristig reagieren. Derzeit würden die Behörden und das Gesundheitsamt von einem sehr geringen bis keinem Infektionsrisiko ausgehen.