VfB Stuttgart

VfB gegen Sandhausen massiv unter Druck: „Mir ist die Brisanz der Situation bewusst“

Fußball  2.Bundesliga  Karlsruher SC vs. VfB Stuttgart
Steht mit seiner Mannschaft unter Druck: Trainer Pellegrino Matarazzo. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart ist im Zweitliga-Endspurt gehörig ins Straucheln geraten. Nach der schmerzhaften Niederlage im Derby gegen den Karlsruher SC sind die Schwaben auf den Relegationsplatz abgerutscht. Im kommenden Heimspiel gegen den SV Sandhausen stehen die Stuttgarter daher massiv unter Druck. Zu allem Ärger muss Trainer Pellegrino Matarazzo am Mittwoch (18.30 Uhr/ZVW-Liveticker) auf seinen Mittelfeldabräumer Wataru Endo verzichten.

Endo gesperrt, Didavi verletzt, Massimo wieder fit

Der zweikampfstarke Japaner sah am Sonntag in der 90. Minute seine fünfte Gelbe Karte und fehlt somit gesperrt. „Ein enormer Verlust“, sagt der VfB-Trainer, der aufgrund von muskulären Problemen weiter auf Spielmacher Daniel Didavi verzichten muss. Matarazzo: „Er ist noch in der Reha, hat weiter leichte muskuläre Probleme, die von seinem Knie ausgehen. Es ist noch ein Fragezeichen, ob es bis zum Wochenende reicht.“ Wieder einsatzbereit ist dafür nach rund zweiwöchiger Verletzungspause Außenbahnspieler Roberto Massimo.

Im Heimspiel gegen die „Mannschaft der Stunde“ (O-Ton-Matarazzo) darf sich der Bundesliga-Absteiger keinen Ausrutscher mehr erlauben. „Mir ist die Brisanz der Situation bewusst“, sagt der Trainer. Wie schlecht die Stimmung im Umfeld ist, bekam das Team nach der Rückreise aus Karlsruhe zu spüren, als einige VfB-Anhänger am Clubzentrum in Bad Cannstatt auf die Mannschaft warteten. „Sie wollten ein paar Antworten“, so Matarazzo. „Ob sie wütend waren, weiß ich nicht. Es war aber nicht so, dass es unruhig gewesen ist. Ein paar Spieler haben mit den Fans friedlich diskutiert.“

Fakt ist: Der Lage rund um den Wasen ist angespannt, weshalb auch der Cheftrainer im Training eine andere Ansprache wählte: „Die Ansprache war etwas anders als sonst.“ Bei all dem Druck dürfe man aber auch die nötige Lockerheit nicht verlieren: „Wir sind so eingestellt, dass wir wieder den Spaß am Fußballspielen finden wollen.“