VfB Stuttgart

VfB-Profis verteilen Essen an Bedürftige

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Im Einsatz für die gute Sache: VfB-Trainer Markus Weinzierl bei der Essensausgabe für Bedürftige in der Stuttgarter Leonhardskirche. © ZVW/Danny Galm
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Im Einsatz für die gute Sache: VfB-Trainer Markus Weinzierl bei der Essensausgabe für Bedürftige in der Stuttgarter Leonhardskirche. © ZVW/Danny Galm
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Im Einsatz für die gute Sache: VfB-Trainer Markus Weinzierl bei der Essensausgabe für Bedürftige in der Stuttgarter Leonhardskirche. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Zum vierten Mal haben Spieler, Trainer und Mitarbeiter des VfB Stuttgart bei der Essensausgabe an Bedürftige in der Stuttgarter Leonhardskirche geholfen, der ältesten Vesperkirche Deutschlands. "Die Versperkirche ist eine gute Sache, bei der wir sehr gerne mithelfen. Der VfB bewegt die Leute, das haben wir auch heute wieder gemerkt", sagte Trainer Markus Weinzierl, der am Dienstagmittag gemeinsam mit seinen beiden Co-Trainern Wolfgang Beller und Halil Altintop hinter dem Tresen stand.

 

Aus dem Lizenzspielerkader waren Torhüter Ron-Robert Zieler, Kapitän Christian Gentner, Mittelfeldspieler Alexander Esswein und Stürmer Mario Gomez im Einsatz. "Für uns ist es wichtig zu sehen, welches Privileg es ist, wie wir unser Leben führen", sagte der VfB-Kapitän. Auch Marketingvorstand Jochen Röttgermann und die Mannschaftsbetreuer Günther Schäfer und Peter Reichert untertsützten das Versperkirchen-Team bei den Vorbereitungen und der Essensausgabe.

"Ihr solltet mal lernen, aufs Tor zu schießen"

Der VfB steht in der Bundesliga derzeit auf dem 16. Platz und ist stark abstiegsgefährdet. Wenn man aber die Lebenssituationen der Menschen in er Kirche sehe, dann "erscheinen unsere Probleme lächerlich", erklärte Gomez. Für Coach Weinzierl war es "klar, dass wir den Leuten eine Freude bereiten". Neben viel Aufmunterung mussten sich die VfB-Vertreter manchen kritischen Spruch anhören: "Ihr solltet mal lernen, aufs Tor zu schießen", sagte ein Gast zu Kapitän Gentner.

Die Stuttgarter Vesperkirche geht an diesem Samstag nach sieben Wochen mit einem Abschluss-Gottesdienst zu Ende. Bis dahin werden die 870 Ehrenamtlichen, die in der Leonhardskirche abwechselnd im Einsatz sind, pro Tag 500 bis 600 Essen ausgegeben haben. In der kalten Jahreszeit sei die Vesperkirche "ein Zuhause auf Zeit, wo ich eine Gemeinschaft habe", sagte die Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann. "Man sieht, dass es viel Armut gibt in Stuttgart."

Neben einem Mittagessen und einem Vesper am Nachmittag können die Gäste unter anderem auch eine ärztliche Betreuung oder einen Friseur-Service in Anspruch nehmen. 


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