VfB Stuttgart

Özcan soll die U 19 vor dem Abstieg bewahren

VfB-Training vor dem Heimspiel gegen Aue, 03.05.2017_10
Berkay Özcan: Im einzigen VfB-internen Duell dieser Länderspielpause traf VfB-Mittelfeldspieler Berkay Özcan auf Orel Mangala. Özcan kam allerdings nicht zum Einsatz. Zuvor traf er noch mit der türkischen U 21 in einem Freundschaftsspiel auf Tschechien. Beim 1:1 kam der 19-Jährige 10 Minuten zum Einsatz. © Danny Galm

Stuttgart.
In 20 Zweitligaspielen stand Berkay Özcan für den VfB Stuttgart in dieser Saison auf dem Platz. Der 19-jährige Mittelfeldspieler, der auch noch für die Stuttgarter U 19 spielberechtigt ist, absolvierte aber auch zwei Partien für die A-Junioren des Zweitligisten.

Die U 19 kämpft gegen den Abstieg

Die Mannschaft von Trainer Heiko Gerber kämpft in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest gegen den Abstieg. Im letzten Saisonspiel geht es an diesem Samstag (13 Uhr) zum FC Augsburg. Und voraussichtlich hilft der Stuttgarter U 19 nur ein Sieg, um auch in der nächsten Saison in der Bundesliga zu spielen.  

Dabei soll auch Özcan wieder mithelfen. Schon in der Vorwoche bei der 2:3-Niederlage gegen die U 19 des 1. FC Nürnberg stand Özcan 90 Minuten auf dem Platz. Auch gegen den FCA wird Özcan nun wieder für die Stuttgarter A-Jugend auflaufen. Das verriet U 19-Coach Heiko Gerber im Interview mit der Stuttgarter Zeitung: „Berkay hat sehr stark gespielt. Er will auch unbedingt in Augsburg für unsere Mannschaft am Ball sein. Er möchte helfen.“

Nach der Niederlage gegen Nürnberg steht das Team von Heiko Gerber punktgleich mit 1860 München und nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf einem Nichtabstiegsplatz und muss diesen nun im letzten Saisonspiel verteidigen.

„Wir müssen gewinnen“

14 Teams spielen in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest, die letzten drei müssen direkt absteigen. Die A-Junioren der Schwaben rangieren vor dem letzten Spieltag auf dem 11. Tabellenplatz. Die Ausgangslage vor dem Duell mit dem Tabellenfünften aus Augsburg ist also klar: „Wir müssen gewinnen“, so Gerber gegenüber der StZ.

Heiko Gerber, der die Mannschaft zur Winterpause von Kai Oswald übernommen hatte, weiß: „Es gibt jetzt keine Ausreden mehr und keine zweite Chance.“

Ingolstadt der lachende Dritte?

Acht verletzte Spieler haben die Stuttgarter nach einem guten Start in die Rückrunde aus der Bahn geworfen und tief in den Tabellenkeller abrutschen lassen. Die „Löwen“ müssen am letzten Spieltag bei der TSG 1899 Hoffenheim antreten. Wenn der VfB Stuttgart und die Münchner patzen, könnte der Tabellenvorletzte aus Ingolstadt (27 Punkte) mit einem Sieg beim Karlsruher SC vorbeiziehen und der lachende Dritte sein.