VfB Stuttgart

Anastasios Donis ärgert sich über seine Auswechslung

Anastasios Donis im Zweikampf mit Franck Ribery_0
VfB-Angreifer Anastasios Donis im Zweikampf mit Bayern Franck Ribery. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Anastasios Donis hat mit Unverständnis auf seine frühe Auswechslung beim 0:3 des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern München reagiert. "Der Trainer hat entschieden, mich rauszunehmen. Das aktzeptiere ich, aber ich denke, es war unfair", sagte Donis der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. 

Der Profi zählte vor allem in der ersten Halbzeit zu den auffälligsten Fußballern des VfB und hatte viele gewonnene Defensivzweikämpfe. "Ich habe mein Bestes versucht und auch in der Defensive geholfen. Ich habe auch offensiv Dinge probiert", sagte der 23-Jährige, der im Pokal gegen Rostock und in der Bundesliga gegen Mainz gar nicht zum Einsatz kam. 

Ein grundsätzliches Problem mit Trainer Tayfun Korkut gibt es seiner Ansicht nach aber nicht. "Unser Verhältnis ist gut. Ich glaube nicht, dass wir ein persönliches Problem haben", sagte Donis. "Ich versuche, das zu tun, was er von mir erwartet. Vielleicht mag er andere Spielertypen lieber. Aber das ist mein Trainer, und ich muss versuchen, das zu tun, was er von mir verlangt."

Tayfun Korkut erklärte Donis' Auswechslung auf der Pressekonferenz nach dem Spiel mit folgenden Worten: "Wir wollten Spieler bringen, die uns mehr Ballbesitz garantieren weil wir in der Phase gesehen haben, dass es immer schwerer wurde, geordnet aufzurücken." Korkut weiter: "Wir haben uns daher dafür entschieden, Thommy und kurz danach Didavi zu bringen."