VfB Stuttgart

„Besondere Konstellation“ ermöglicht Özcan-Wechsel

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Berkay Özcan trägt künftig das HSV-Trikot. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart/Hamburg. Der Wechsel von Berkay Özcan zum Hamburger SV kam für viele Fans überraschend und ging erstaunlich schnell über die Bühne. HSV-Sportvorstand Ralf Becker sprach in der offiziellen Mitteilung von einer „besonderen Konstellation“, die den Wechsel zum Zweitliga-Tabellenführer möglich gemacht habe. Es geht um die finanziellen Hintergründe des Deals.

Laut übereinstimmenden Medienberichten hatte der 20-jährige Mittelfeldspieler eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 datierten Arbeitspapier beim VfB Stuttgart. Diese besagte, dass Özcan den Club im kommenden Sommer für eine Millionen Euro hätte verlassen können, wenn er nicht auf eine bestimmte Einsatzzeit gekommen wäre. Wie Bild und kicker berichten, soll diese bei 500 Einsatzminuten gelegen haben. In der aktuellen Saison kam der türkische Nationalspieler bislang aber nur zu drei Kurzeinsätzen. Die 500 Einsatzminuten hätte er also mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erreicht.

Pikantes Detail: Als Özcan im Dezember 2017 seinen Vertrag in Stuttgart bis 2021 verlängert hatte, hieß von Sportvorstand Michael Reschke, das neue Arbeitspapier enthalte keine Ausstiegsklausel. 

Bei dem Deal handelt es sich um eine Leihe mit verpflichtender Kaufoption. Soll heißen: Der HSV leiht Özcan bis zum Sommer nur aus, zahlt dafür eine festgeschriebene Summe von 1,5 Millionen Euro. Danach verpflichten die Hanseaten den jungen Deutsch-Türken fest für zwei Millionen Euro. Sollten die Hamburger den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen – laut kicker egal ob in der laufenden Saison oder in einer der nächsten Spielzeiten -, erhöht sich die Ablöse auf rund drei Millionen Euro.


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