VfB Stuttgart

„Das 0:1 kurz vor der Pause war der Knackpunkt“

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Ozan Kabak und seine Nebenleute konnten die Eintracht-Offensive nicht bremsen. © ZVW/Danny Galm

Frankfurt.
Ein sichtlich geknickter Markus Weinzierl hatte knapp eine Stunde nach Spielende bereits den Schlüsselmoment bei der 0:3-Pleite in Frankfurt ausgemacht. "Das 0:1 war der Knackpunkt. Bis dahin hatten wir die Frankfurter gut im Griff", sagte der Stuttgarter Trainer auf der Pressekonferenz.

Auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Kapitän Christian Gentner (34.) habe seiner Mannschaft "richtig wehgetan" - Der 33-Jährige erlitt eine Verletzung an der Wade und droht länger auszufallen. Auch der Frankfurter Trainer Adi Hütter sah eine gute erste Halbzeit des VfB: "Sie haben es uns sehr schwer gemacht. Zu Beginn hat unser Motor noch gestottert."

In der zweiten Halbzeit hatte der Gastgeber dann einen Gang höher geschaltet und sein gnadenlos effektives Umschaltspiel päsentiert. "Bei den starken Kontern haben die Frankfurter ihre ganze Klasse gezeigt", attestierte Weinzierl. Bei aller Enttäuschung richtet der 44-Jährige den Blick in die nahe Zukunft: "Wir haben jetzt zwei Heimspiele und es ist noch alles möglich." 

Weitere Stimmen zum Spiel:

VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck: „Es ist eine große Herausforderung, die Frankfurter vom Tor fernzuhalten. Man darf ihnen keine Räume lassen, sonst wird es schwierig. Das ist uns in der ersten Hälfte gut gelungen. Dann entsteht das 0:1 durch einen abgefälschten Ball. Im zweiten Durchgang spielen die Frankfurter dann ihre Klasse aus.“

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler: „Die gesamte Partie betrachtet, muss man sagen, dass das 0:1 kurz vor der Pause der Knackpunkt war. Doch auch danach hatten wir noch genügend Zeit, zurück in die Partie zu kommen. Doch wir haben im zweiten Abschnitt nicht an die über weite Phasen gute erste Hälfte angeknüpft. Wir haben in der Defensive aufgemacht und werden dann klassisch ausgekontert. Es geht nun darum, uns wieder aufzurichten. Am Samstag haben wir ein weiteres wichtiges Spiel vor der Brust.“

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich: "Die Mannschaft will, die Mannschaft kämpft, die Mannschaft ist intakt. Das macht mir Mut für die kommenden Wochen. Wir müssen die nächsten Spiele gewinnen - und fertig. Natürlich bereitet der Blick auf die Tabelle mit Bauchschmerzen. Natürlich leiden wir alle unter der Situation. Wir haben uns diese Saison anders vorgestellt. Die Relegation müssen wir natürlich einplanen. Schon seit der Winterpause."

Frankfurts Doppeltorschütze Fiilip Kostic: "Gegen Stuttgart zu spielen, ist für mich natürlich was Besonderes. Ich war motiviert und konnte mit meinen zwei Treffern der Mannschaft helfen. Ich muss mich aber auch bei meinen Mitspielern bedanken. Wenn man so gut in Szene gesetzt wird, ist es leicht, Tore zu schießen. Dem VfB wünsche ich alles Gute für den Rest der Saison."

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: "Nicht der vierte Platz ist zu diesem Zeitpunkt wichtig. Sondern die sieben Punkte Vorsprung auf den siebten Rang. Aber es ist noch ein langer, harter Weg zu gehen." 


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