VfB Stuttgart

"Das Dresden-Spiel ist jetzt abgehakt"

Mannschaftstraining VfB Stuttgart Dienstag - 18.10._25
Simon Terodde und Sturmkollege Daniel Ginczek. © Danny Galm

Stuttgart.
Gute Nachrichten aus Bad Cannstatt: Simon Terodde ist wieder fit. Nach seiner zweiwöchigen Verletzungspause (Muskelfaserriss in der Wade) ist der Mittelstürmer wieder voll da und hofft am Freitag gegen TSV 1860 München (18:30 Uhr/ZVW-Liveticker) auf einen Platz im Kader von Cheftrainer Hannes Wolf. Im Interview mit ZVW.de spricht der 28-Jährige über seine Zeit in der Reha, seinen Fitnesszustand und die 0:5-Klatsche gegen Dynamo Dresden vom vergangenen Samstag:

Herr Terodde, das Wichtigste zuerst: Wie geht es ihrer Wade?

Sie fühlt sich gut an. Ich habe mich drei Woche lang richtig auskuriert und in der Reha gut gearbeitet. Nun bin ich froh wieder mit der Mannschaft trainieren zu können. Einzeltraining ist nie so schön. Heute im Training konnte ich fast alle Übungen mitmachen. Nur die Sprünge habe ich noch weggelassen, auch weil ich mich dabei letztes Mal verletzt habe. Trotzdem würde ich sagen, dass ich wieder 100 Prozent da bin.

Sind Sie schon eine Option für das nächste Heimspiel gegen den TSV 1860 München am Freitag (18:30 Uhr/ZVW-Liveticker)?

Ich war jetzt drei Wochen raus und davor habe ich eigentlich alle Spiele gemacht. Am Ende wird der Trainer entscheiden. In der Reha habe ich keinen Urlaub gemacht, sondern gut gearbeitet, sodass ich in der Zeit nicht viel von meiner Fitness verloren habe.

In der Reha haben Sie zusammen mit ihrem Teamkollegen Daniel Ginczek und dem Ex-VfB-Spieler Daniel Didavi an ihrem Comeback arbeiten dürfen…

…das war natürlich sehr schön. Tobias Werner war auch noch dabei. Wenn man zusammen mit „Gleichgesinnten“ trainieren kann, macht das Einzeltraining gleich mehr Spaß. Daniel und ich sind mittlerweile wieder gut dabei und auch Tobi kommt bald wieder zurück.

Wenn auch Sturmkollege Daniel Ginczek wieder bei 100 Prozent ist, wartet dann nicht ein knallharter Konkurrenzkampf auf Sie?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Mein erstes Ziel ist es nun gesund zu bleiben und der Mannschaft zu helfen. Wir wissen alle, dass Daniel ein guter Stürmer ist, der uns mit Sicherheit weiterhelfen wird, wenn er wieder fit ist.

Wo haben Sie die beiden Spiele, die Sie nun pausieren mussten, verfolgt?

Ich habe zuhause vor dem Fernseher die Daumen gedrückt. So ein Spiel wie gegen Dresden erlebt man vielleicht einmal in der Karriere. In sechs Minuten drei Tore zu kassieren - den Dresdnern fiel einfach jeder Ball genau vor die Füße. Das Spiel haben wir jetzt aber abgehakt und freuen uns auf die Aufgabe gegen 1860 München am Freitag. Das Stadion wird wieder voll sein und ich bin zuversichtlich, dass wir die Partie auch gewinnen werden.

Was erwarten Sie für ein Spiel gegen den TSV 1860 München?

Mir ist egal welcher Gegner zu uns ins Stadion kommt. Wir müssen in jedem Heimspiel den Anspruch haben zu gewinnen. Ich bin mir sicher, dass wir genügend Selbstvertrauen haben, um auch 1860 zu schlagen.

Spüren Sie einen Unterschied zwischen Heim- und den Auswärtsspielen?

Bis zum Dresden-Spiel sah es für uns eigentlich auch auswärts relativ gut aus und wir haben ordentlich gepunktet. So ein Spiel wie am letzten Samstag hat man vielleicht einmal in der Saison. Das sollte zwar nicht vorkommen, ist jetzt aber passiert. Bis zur 35. Minute hätte keiner gedacht, dass es auf einmal 3:0 für Dresden steht. Aber das Dresden-Spiel ist jetzt abgehakt und wir freuen uns auf unser Heimspiel am Freitag.