VfB Stuttgart

Der traurige Abschied des VfB-Weltmeisters

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Abgestürzt: Weltmeister Benjamin Pavard. © ZVW/Danny Galm

Berlin.
Freud und Leid liegen im Fußball häufig ganz dicht beieinander. Im Sommer 2018 reckte Benjamin Pavard noch den WM-Pokal in den verregneten Himmel über Moskau und knapp zehn Monate später stürzt der junge Franzose in Berlin mit dem VfB Stuttgart in die 2. Liga ab. Ein Novum in der 56-jährigen Bundesliga-Geschichte: Pavard ist der erste Profi, der Weltmeister wird und in der folgenden Saison aus der Bundesliga absteigt. 

In der 89. Minute war der Lockenkopf im entscheidenden Relegationsspiel bei Union Berlin noch einmal mit nach vorne geprescht. Mit dem Mut der Verzweiflung zimmerte er einen Volleyschuss auf den Berliner Kasten, aber Keeper Rafael Gikiewicz war auf dem Posten. Wenige Minute später war Schluss und der VfB stürzte zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in ein Tal der Tränen. 

Der Abschied des Weltmeisters aus Stuttgart wurde so zu einem traurigen Abgang. Für 35 Millionen Euro wechselt der 21-jährige Innenverteidiger zum Double-Sieger nach München. Eine offizielle Verabschiedung gab es nicht. Am Freitagabend lud er ein paar Mitspieler zu einer privaten Abschiedsfeier ein. Erik Thommy, Chadrac Akolo, Steven Zuber und Alexander Meyer waren mit dabei - und sagten ihrem Mitspieler Au revoir. 


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