VfB Stuttgart

Der VfB möchte an die guten Leistungen zuletzt anknüpfen

VfB-Trainer Tim Walter_0
VfB-Trainer Tim Walter sieht sein Team gut gerüstet für das Spiel gegen St. Pauli. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Auf eines ist in dieser noch jungen Saison Verlass beim VfB Stuttgart: Der Zuspruch der Stuttgarter Fans ist nach wie vor ungebrochen. Auch im Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Samstag (13 Uhr/1:0-Sieg im Rostocker Ostseestadion zuletzt auch die zweite Pokalrunde erreicht.

Der VfB macht wieder Spaß und genau diese Begeisterung soll auch am Wochenende gegen die Hamburger auf die Ränge überschwappen. Die Chancen auf einen erfolgreichen Nachmittag für alle, die es mit dem Absteiger halten, stehen zumindest nicht schlecht – verrät der Blick auf die Statistik: Von zehn Heimspielen haben die Stuttgarter kein einziges gegen den FC St. Pauli verloren (9 Siege, ein Remis) und diese Serie soll selbstredend weiterhin Bestand haben. Dafür müsse sein Team, „das Tempo im eigenen Passspiel hochhalten“, so Walter. Daran mangelte es zuletzt im Pokalspiel gegen den Drittligisten aus Rostock.

Dennoch: Wie seine Spieler das neue System zunehmend verinnerlichen, bereitet dem neuen Coach große Freude: „Die Jungs sind gewillt und verstehen schnell, was wir von ihnen verlangen“, lobt Walter seine Mannschaft. Da der VfB im gesamten Saisonverlauf als Favorit an den Start gehen wird, seien „Mut und Leidenschaft besonders wichtig“, so Walter.
Mit Leistungen wie gegen Hannover oder über weite Strecken in Heidenheim möchten die Verantwortlichen beim VfB auch die Tristesse aus dem vergangenen Jahr ein Stück weit vergessen machen. Bei den Spielern habe sich in dieser Richtung schon einiges getan: „Die Jungs haben Freude an unserem Spiel und in ihrer Entwicklung einen großen Sprung nach vorne gemacht“, freut sich Trainer Walter. Das soll am Samstag auch der Gast aus dem hohen Norden zu spüren bekommen.

Den schwachen Saisonstart des FC St. Pauli, bei dem Ex-VfB-Trainer Jos Luhukay vor einigen Wochen mit einer Brandrede national für Aufsehen und intern für scharfe Kritik sorgte, blendet der Stuttgarter Coach aus. Der 43-Jährige weiß um die Stärken des letztjährigen Tabellen-Neunten, der noch auf den ersten Saisonsieg wartet. „Die bisherigen Ergebnisse sind für uns nicht entscheidend. Auch St. Pauli wird versuchen, kompakt zu stehen und schnell umzuschalten“, warnt Tim Walter seine Mannschaft.