VfB Stuttgart

Die VfB-Bilanz gegen die Topteams bleibt verheerend

Steven Zuber gegen Eintracht Frankfurt_0
Auch der zuletzt so treffsichere Steven Zuber kam in Frankfurt nicht zurecht. © ZVW/Danny Galm

Frankfurt.
Null Punkte, 3:30 Tore: Die Bilanz des VfB Stuttgart gegen die Topteams der Liga bleibt verheerend. Gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel - Bayern (0:3, 1:4), Dortmund (0:4, 1:3), Leipzig (0:2, 1:3), Gladbach (0:3) - war für die Schwaben in dieser Spielzeit bislang nichts zu holen. So auch am Sonntagabend gegen Eintracht Frankfurt, wo sich die Weinzierl-Elf wie schon in der Hinrunde mit 0:3 geschlagen geben musste. Dabei hätten die abstiegsbedrohten Stuttgarter die Punkte dringend benötigt.

Wie die 17. Saisonpleite der Stuttgarter zustande kam, zeigen wir in unserer ZVW-Analyse. 

Startformation und Aufstellung

Gegen die Eintracht veränderte Trainer Markus Weinzierl seine Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen die TSG Hoffenheim auf zwei Positionen: Christian Gentner rückte für den gelbgesperrten Santiago Ascacibar in die erste Elf und der schnelle Nicolas Gonzalez erhielt den Vorzug vor dem bulligen Mario Gomez. Am Stuttgarter 5-3-2-System änderte sich wie schon in den letzten Wochen nichts.

Spielidee und Taktik

Ausgehend von einer stabilen Defensive um Weltmeister Benjamin Pavard sollten über die schnellen Esswein und Gonzalez Nadelstiche gesetzt werden. Doch die VfB-Defensive konnte die Frankfurter „Büffelherde“ um Jovic, Haller und Rebic nicht stoppen. Gerade im defensiven Mittelfeld fehlte der Mannschaft der zweikampfstarke Ascacibar merklich.

Gonzalo Castro und Christian Gentner kamen nicht in die entscheidenden Zweikämpfe und so konnten die Frankfurter immer wieder über ihr schnörkelloses Umschaltspiel für Gefahr sorgen. Im Offensivspiel leisteten sich Gonzalez und Esswein zu viele Ungenauigkeiten und so musste SGE-Keeper Kevin Trapp nur selten eingreifen. Auch der zuletzt so treffsichere Steven Zuber fand nur schwer in die Partie. Glück hatten die Hessen allerdings in der Anfangsphase, als Kempf eine Castro-Ecke an die Querlatte köpfte (6.). 

Spieler des Spiels

War der Ex-Stuttgarter Filip Kostic, der mit einem Doppelpack (45.+1/64.) gegen seine alten Kollegen glänzte. Gerade sein Treffer zum 1:0 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erwies sich in der Rückschau von Trainer Weinzierl und Keeper Zieler als spielentscheidend. Mit der Führung im Rücken drängten die Hessen zu Beginn der zweiten Hälfte auf das 2:0 und konterten die Schwaben nach einem Freistoß eiskalt aus.

Danach war die Partie so gut wie entschieden und der VfB fing sich in der Schlussphase auch noch ein drittes Gegentor. Unter dem Strich stand ein hochverdienter Heimerfolg der Eintracht, die nun nach 27. Spieltagen auf dem vierten Tabellenplatz steht und von der Champions League träumen darf. 

Und die Stuttgarter? Verharren weiter auf Relegationsplatz. Von hinten wittert der 1. FC Nürnberg, der am kommenden Samstag in die Mercedes-Benz-Arena kommt, neue Hoffnung. Der Weg zum rettenden Ufer - Augsburg mit 25 Punkten auf Rang 15 und Schalke mit 26 Zählern auf dem 14. Tabellenplatz - bleibt beschwerlich.  

Ausblick 28. Spieltag

Freitag, 5. April

  • FSV Mainz 05 - SC Freiburg; 20.30 Uhr

Samstag, 6. April

  • FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt; 15.30 Uhr
  • Bayer Leverkusen - RB Leipzig; 15.30 Uhr
  • VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg; 15.30 Uhr
  • Hertha BSC - Fortuna Düsseldorf; 15.30 Uhr
  • VfL Wolfsburg - Hannover 96; 15.30 Uhr
  • Bayern München - Borussia Dortmund; 18.30 Uhr

Sonntag, 7. April

  • FC Augsburg - 1899 Hoffenheim; 15.30 Uhr
  • Bor. Mönchengladbach - Werder Bremen; 18 Uhr

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