VfB Stuttgart

Donis und Didavi bringen Schwung - Zieler patzt erneut

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Anastasios Donis jubelt über sein Tor gegen Bremen_0
Schoss den VfB gegen Werder Bremen mit 1:0 in Führung: Anastasios Donis. © ZVW/Danny Galm
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Ron-Robert Zieler: Zeigte einige starke Paraden - unter anderem gegen Osako (9.) und zweimal gegen Kruse (18./46.). Verschuldete mit einer Unachtsamkeit den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, indem er den Ball nach einem Einwurf von Sosa ins eigene Tor lenkte - nicht der erste schwere Patzer des Schlussmannes in dieser Saison - Note: 4,5 © ZVW/Danny Galm
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Borna Sosa: War weniger ins Spiel nach vorne eingebunden als noch zuletzt. Defensiv hatte der junge Kroate einige überflüssige Ballverluste und war nicht immer auf der Höhe - was zum Glück nicht bestraft wurde. Einen Einwurf warf er blind nach hinten zu Keeper Zieler zurück und trug somit eine Mitschuld am kuriosen Gegentreffer - Note: 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Timo Baumgartl: Gefiel durch sein sauberes Kopfballspiel und verteidigte insgesamt aufmerksam - wenn er auch nicht alles verteidigt bekam. Harmonierte gut im Verbund mit Nebenmann Pavard - Note: 3 © ZVW/Danny Galm
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Benjamin Pavard: Löste viele gefährliche Situationen mit seinem guten Kopfballspiel. Dabei half dem Weltmeister sein gutes Timing im Zweikampf sowie sein exzellentes Stellungsspiel - Note: 2 © ZVW/Danny Galm
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Andreas Beck: Defensiv mit einigen Fehlpässen, sodass der Routinier sich wenig ins Offensivspiel einbringen konnte. Er verlor einige wichtige Zweikämpfe, sodass die Bremer vermehrt über seine Seite gefährlich wurden. Eine ungewohnt schwache Leistung des 31-Jährigen - Note: 4 © ZVW/Danny Galm
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Dennis Aogo: Durfte gegen Bremen erneut auf der zentralen Sechserposition vor der Abwehr ran und war der Ruhepol im Stuttgarter Spiel. Er brachte wenig Tempo, durch sein Passspiel und seine klugen Bewegungen aber viel Sicherheit. Aufmerksam im Spiel gegen Ball. Musste nach 52. Minuten verletzt ausgewechselt werden - Note: 3 © ZVW/Danny Galm
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Christian Gentner: Der Stuttgarter Kapitän war gewohnt viel unterwegs, kam aber nur schwer in die Zweikämpfe und war bei seinen Zuspielen um Sicherheit bemüht. Ein durchwachsener, aber immerhin fehlerloser Auftritt des Routiniers - Note: 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Santiago Ascacibar: Ein typisches Spiel des lauffreudigen Argentiniers. Der kleine Mann aus dem zentralen defensiven Mittelfeld agierte gewohnt bissig in den Zweikämpfen - häufig mit Erfolg. Mit Ball am Fuß zeigte er altbekannte Schwächen - Note 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Daniel Didavi: War bei seinem Startelf-Debüt direkt der auffälligste VfB-Profi: Trat gute Standards, legte Donis das 1:0 mit einem perfekt getimten Pass in den Lauf auf und zog durch ein Dribbling die Gelb-Rote gegen Veljkovic (37.). Harmonierte prima mit dem dribbelstarken Donis - Note: 2 © ZVW/Danny Galm
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Anastasios Donis: Auch der pfeilschnelle Grieche konnte bei seinem zweiten Startelf-Einsatz in dieser Saison überzeugen. Hatte seine erste gute Aktion bereits nach 6 Minuten. In der 19. Minute nutzte er seine Schnelligkeit und schoss den VfB in Führung (19.). Zog zudem viele Fouls und verlieh dem VfB-Offensivspiel mehr Schwung. Nach rund einer Stunde musste auch er vorzeitig angeschlagen vom Feld - Note: 2 © ZVW/Danny Galm
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Mario Gomez: Gelb in der 33. nach Meckern, Ihm gelang wenig, konnte von seinen Mitspielern nur selten in Szene gesetzt werden. Legte immerhin dem eingewechselten Castro das 2:1 auf und steckte kurz vor Schluss dem eingewechselten Gonzalez einmal im Fallen durch, doch der junge Argentinier verpasste die Vorentscheidung - Note: 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Gonzalo Castro (ab der 52. Minute für Dennis Aogo): Übernahm eins-zu-eins die Position von Aogo, brachte aber nur wenig Stabilität. In der 75. Minute war der erfahrene Mittelfeldspieler zur Stelle und schoss sein Team in einer heiklen Phase mit einem präzisen Abschluss ins lange Eck wieder in Führung - Note: 2,5 © ZVW/Danny Galm
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Erik Thommy (ab der 61. Minute für Anastasios Donis): Sortierte sich auf dem linken Flügel ein, konnte nach seiner Einwechslung aber nur selten für Gefahr sorgen. Sah in der 77. Minute für eine Schwalbe zurecht die Gelbe Karte - Note: - © ZVW/Danny Galm
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Nicolas Gonzalez (ab der 74. Minute für Christian Gentner): Vergab in der 81., 84., 88. und 92. Minute vier (!) große Chance auf das vorentscheidende 3:1 und muss so weiter auf sein erste Bundesliga-Tor warten - Note: - © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. 
Die Mittelfeldspieler Daniel Didavi und Anastasios Donis brachten Schwung in das Offensivspiel des VfB und sorgten für Torgefahr. So war es eine Kombination der beiden Neuen in der VfB-Startelf, die der Grieche zum 1:0 abschloss (19.). Vor knapp 60.000 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena entwickelte sich eine turbulente Partie, in der VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler den Ball nach einem Einwurf von Verteidiger Borna Sosa zum zwischenzeitlichen 1:1 ins eigene Tor beförderte (68.).

Nicht der erste schwere Patzer des Schlussmannes in den letzten Wochen. Am Ende konnte der VfB durch ein Tor des eingewechselten Gonzalo Castro (75.) das Spiel noch für sich entscheiden. In der Schlussphase verpasste der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Stürmer Nicolas Gonzalez bei einigen guten Gelegenheiten, den Spielstand noch höher zu schrauben.

Wie sich die VfB-Profis gegen Werder Bremen geschlagen haben, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.


Die Benotung:

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form