VfB Stuttgart

Drei Ausfälle, Sosa fraglich: So plant VfB-Trainer Michael Wimmer für Leverkusen

Fußball VfB Stuttgart vs. Hertha BSC Berlin
Muss seine Startelf nach dem Erfolg gegen Berlin umbauen: VfB-Interimstrainer Michael Wimmer. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart muss am Samstag (12.11.) im letzten Spiel des Jahres auf drei Profis sicher verzichten. Neben Konstantinos Mavropanos (Gelbsperre), Wataru Endo (Gehirnerschütterung) und Pascal Stenzel (Grippe) droht zudem ein Ausfall von Borna Sosa. Der kroatische Nationalspieler ist laut Trainer Michael Wimmer aufgrund von muskulären Problemen „sehr fraglich“ für die Partie bei Bayer 04 Leverkusen. 

Diese Alternativen hat Michael Wimmer

Fest steht bereits jetzt: Atakan Karazor wird für den verletzten Endo in die erste Elf rücken und auf der Position vor der Abwehr starten. Für Mavropanos dürfte Dan-Axel Zagadou spielen. Auch Josha Vagnoman ist nach einer längeren Verletzungspause wieder eine Alternative für die Stuttgarter Anfangsformation. Eine Umstellung zurück zur Grundordnung mit drei Innenverteidigern und zwei Schienenspielern auf den Außen ist zwar eine Option, laut Wimmer aber eher unwahrscheinlich: „Es besteht eigentlich kein Grund, die Viererkette zu ändern.“ 

Gegen die Werkself bietet sich die letzte Chance für die Schwaben, im Kalenderjahr 2022 ein Auswärtsspiel zu gewinnen. „Wichtig ist, dass wir nach einem guten Heimspiel auch auswärts das Momentum auf unserer Seite haben und uns für die Arbeit belohnen und so Konstanz und Stabilität reinkriegen. Die Tugenden, die wir zu Hause abrufen, müssen wir auch auswärts abrufen“, forderte Wimmer. Unterstützt wird das Team dabei von 3000 Fans aus dem Schwabenland.

Wie geht es weiter mit Michael Wimmer?

Für Michael Wimmer könnte das Spiel in der BayArena das letzte auf dem Cheftrainer-Stuhl sein. Der ehemalige Assistent des entlassenen Pellegrino Matarazzo wurde mindestens bis zur WM-Pause als Interimstrainer installiert - allerdings mit der Chance, von der Zwischen- zur Dauer-Lösung zu werden. 

„Nach dem Leverkusen-Spiel wird gesprochen“, sagte Wimmer jetzt vor dem 14. Spieltag. „Stand jetzt gehe ich auch davon aus, dass ich nach Amerika mitfliege“, sagte er mit Blick auf die anstehende Marketingreise in die USA in der kommenden Woche. Zum genauen Zeitpunkt der Gespräche wollte er sich nicht äußern.