VfB Stuttgart

"Eine brutal bittere Niederlage"

Fußball Eintracht Frankfurt vs. VfB Stuttgart_0
VfB-Stürmer Daniel Ginczek. © Danny Galm

Frankfurt
Der Stachel nach der Niederlage in Frankfurt saß extrem tief. Der VfB Stuttgart wartet weiter auf die ersten Punkte auf dem fremden Rasen und Spieler und Trainer waren nach dem Abfiff niedergeschlagen. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel:

VfB-Coach Hannes Wolf: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, waren dann aber im weiteren Verlauf zu passiv und kassieren das 0:1. Im zweiten Durchgang waren wir sofort da und machen auch das Tor und drängen auf das zweite. Allerdings haben wir gegen zehn Mann nicht mehr gut nach hinten abgesichert. Diese Niederlage tut sehr weh. Wir werden uns schütteln und weiter intensiv arbeiten.“

SGE-Trainer Niko Kovac: „Wir sind heute der glückliche Sieger. Wir waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft als der VfB. Wir haben in der ersten Hälfte ganz ordentlich gespielt und ganz gut den Ball laufen lassen. In der zweiten Hälfte waren wir dann zu passiv und sind nur hinterhergelaufen. Vielleicht haben wir die rote Karte gebraucht, um wach zu werden und wieder zu unseren Tugenden zu finden. Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben, aber wir müssen auch noch einiges verbessern.“

VfB-Kapitän Dennis Aogo: „Wir haben es in der zweiten Hälfte offensiv besser gemacht, als im ersten Spielabschnitt. Vielleicht haben wir zum Schluss zu sehr auf Sieg gespielt und haben dadurch defensiv nicht mehr so gut gestanden, sodass wir Chancen des Gegners zugelassen haben. Am Ende ist es sehr ärgerlich, da wir mindestens einen Punkt mitnehmen müssen.“

VfB-Keeper Ron-Robert Zieler: „Aufgrund der Entwicklung, die das Spiel in der zweiten Hälfte genommen hat, ist es unglaublich, dass wir aus dieser Partie nichts mitnehmen. Da müssen wir einfach cleverer sein. So stehen wir wieder mit leeren Händen da.“

VfB-Stürmer Daniel Ginczek: „Das ist eine brutal bittere Niederlage. Wir haben gerade in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel gemacht. Im ersten Durchgang sind wir dagegen nicht so aufgetreten, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben nicht die Räume bespielt, die sich uns geboten haben. Im zweiten Abschnitt hat es dann letztlich auch etwas an der Chancenverwertung gemangelt. Wir hätten den Ball in der Schlussphase mehr vorne festmachen müssen. In der Szene, die zum 1:2 führt, darf ich den Ball dann auf keinen Fall in die Mitte köpfen. Ich treffe den Ball falsch. Das ist sehr bitter.“