VfB Stuttgart

Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren?

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Angreifer Takuma Asano zieht ab - Bilder vom Vormittagstraining des VfB Stuttgart. © Danny Galm
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Die erste Elf vom Sonntag zog sich nach dem Auslaufen wieder zurück in den warmen Kraftraum. © Danny Galm
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Hajime Hosogai beim Aufwärmen. © Danny Galm
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Trainer Hannes Wolf kann mit dem einen Punkt aus Berlin gut leben und lobte seine Jungs: "Mit der Art und Weise, wie wir dort Fußball gespielt haben, kann ich schon sehr gut leben." © Danny Galm
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Torwarttrainer Marco Langer (mi.) mit Erstazkeeper Benjamin Uphoff (li.) und U19-Keeper Philipp Köhn (re.). © Danny Galm
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Kevin Großkreutz beim Training des VfB. © Danny Galm
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VfB-Cheftrainer Hannes Wolf ordnete das Remis in Berlin einen Tag später realistisch ein: „Wenn man die zweite Liga ernst nimmt, dann darf man über das 1:1 von Berlin nicht todtraurig sein." © Danny Galm
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Mittelfeldspieler Hajime Hosogai ist nach seinem überstandenem Zehenbruch noch nicht wieder bei 100 Prozent. © Danny Galm
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Hannes Wolf erläutert den Reservisten die Regeln für das Trainingsspiel. © Danny Galm
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Von links nach rechts: Alexandru Maxim, Philipp Heise, Jean Zimmer, Anton Grgic. © Danny Galm
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Erstazkeeper Jens Grahl hat das Geschehen genau im Blick. © Danny Galm
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Tobias Werner (r.) arbeitete abseits des Trainingsplatzes an seinem Comeback (hier im Gespräch mit TW-Trainer Marco Langner). © Danny Galm

Stuttgart.
Keine Geschenke gab’s für den VfB Stuttgart am Sonntag in Berlin. In der stimmungsvollen Alten Försterei stand nach unterhaltsamen 90 Minuten ein leistungsgerechtes 1:1. Haben sich die Schwaben nun einen Punkt erkämpft, oder haben die Stuttgarter in der Hauptstadt zwei Punkte liegen gelassen? „Genau diese Frage habe ich mir auf der Heimreise auch gestellt“, so VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser am Rande der vormittäglichen Trainingseinheit am Clubzentrum.

Im Video: Am Montag nach dem 1:1 in Berlin trainierte der VfB Stuttgart öffentlich auf dem Traingsgelände am Clubzentrum bei der Arena.

"Unterm Strich war es ein verdientes Remis"

„Natürlich wollten wir auch in Berlin unbedingt gewinnen. Wir haben 60 Minuten ein gutes Spiel gemacht und sind früh in Führung gegangen. Deshalb hatte man nach dem Spiel das Gefühl, dass uns etwas weggenommen wurde. Aber unterm Strich war es ein verdientes Remis“, erläuterte Schindelmeiser und fügte schmunzelnd an: "Schauen wir mal, was der eine Punkte am Ende der Saison womöglich noch wert ist."

Zum Trost bekam der Sportvorstand anschließend von einer VfB-Anhängerin einen Schoko-Nikolaus überreicht. Ein kleiner Trostpreis, den Sportvorstand Schindelmeiser allerdings überhaupt nicht nötig hatte: „Wir können mit dem einen Punkt gut leben.“ Auch Cheftrainer Hannes Wolf zeigte sich am Tag nach dem Remis durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: „60 Minuten lang haben wir richtig gut gespielt, hatten einige Torchancen und können eigentlich noch höher führen. Beim Gegentor kam dann einiges an Unglück zusammen. Danach haben wir uns defensiv verloren. Das müssen wir uns vorwerfen lassen.“

VfB-Trainer Wolf zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft

Mit der Entwicklung seiner Mannschaft zeigt sich der junge Trainer ebenso zufrieden: „Wir erspielen uns viele Chancen, das ist gut. Was wir am Sonntag in der Defensive 60 Minuten lang gut gemacht haben, müssen wir nächsten Montag gegen Nürnberg über 90 Minuten schaffen.“ Zwar gab’s für den VfB am Ende in Berlin „nur“ einen Zähler, aber „mit der Art und Weise, wie wir dort Fußball gespielt haben, kann ich schon sehr gut leben.“

Auf dem Trainingsplatz Platz tummelten sich zunächst die erste Elf vom Sonntag plus die Reservisten und drei Torhüter (Uphoff, Grahl, Köhn) um Torwarttrainer Marco Langner. Nach dem Auslaufen ging es für die sonntägliche Startelf wieder rein in den warmen Kraftraum. Die Reservisten trainierten zunächst verschiedene Passformen und einige Athletikübungen.

Ginczek angeschlagen, Hosogai trainierte individuell

Während sich Großkreutz, Zimmer, Maxim und Co. auf zum Abschlussspiel machten, musste Daniel Ginczek die Trainingseinheit vorzeitig beenden. Ein Schlag auf den linken Oberschenkel zwang den Stürmer zum vorzeitigen Duschen. „Mit seinem Knie ist aber alles in Ordnung. Nach einer so langen Verletzungspause gehen wir bei Daniel kein Risiko“, so Cheftrainer Hannes Wolf nach der Einheit.

Auch Hajime Hosogai, der aufgrund von muskulären Problemen gegen Union Berlin nicht im Kader stand, trainierte nach dem gemeinsamen Aufwärmen individuell mit Athletikcoach Matthias Schiffers. Abseits der Mannschaft schuftete am Montagmorgen auch Tobias Werner an seinem Comeback. Wann genau der Routinier aber wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren wird ist noch unklar.


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