VfB Stuttgart

Einspruch abgewiesen: VfB Stuttgart muss Geldstrafe nach Fan-Platzsturm zahlen

Platzsturm nach Last-Minute-Klassenerhalt des VfB Stuttgart
Platzsturm nach Last-Minute-Klassenerhalt des VfB Stuttgart. © Danny Galm

Der VfB Stuttgart muss nach dem Platzsturm der Fans nach der Last-Minute-Rettung gegen den 1. FC Köln am 14. Mai weiterhin 15.000 Euro Strafe zahlen. Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch des Vereins in dieser Sache abgelehnt, wie der VfB Stuttgart am Montag (18.07.) mitteilte.

Eine letzte Möglichkeit, die Strafe zumindest potenziell doch abzuwenden, bleibt dem VfB aber – wenn der Verein sich dafür entscheidet.

Was bisher geschah: Ekstase bei den Fans – DFB spricht von Unsportlichkeit

Nachdem der VfB sich am letzten Spieltag mit einem 2:1 gegen Köln den Klassenerhalt gesichert hatte, stürmten zahlreiche Fans das Spielfeld. Das Sportgericht des Deutschen Fussbalbunds hatte bereits Ende Juni dazu ein Urteil veröffentlicht. Der VfB Stuttgart wurde demzufolge wegen des "unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger" mit der Geldstrafe beleget. Der Verein hatte Einspruch eingelegt.

"Ich finde es schade, dass das Sportgericht friedliche und spontane Emotionen, wie wir sie nach der Rettung am 14. Mai erlebt haben, bestraft", wird der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle in der aktuellen Pressemitteilung des Vereins zitiert. "Diese Emotionen nach einem für den VfB und die ganze Bundesliga historischen Saisonfinale waren Ausdruck von Glück und Begeisterung und daher aus unserer Sicht nichts, für das der VfB bestraft werden sollte – zumal wir in Bezug auf unser Sicherheits- und Präventionskonzept nichts falsch gemacht haben."

Letzter Ausweg DFB-Bundesgericht?

Der Verein überlege nun, das DFB-Bundesgericht in dieser Sache anzurufen. Als Rechtsmittelinstanz müsste das Bundesgericht die Entscheidung des DFB-Sportgerichts dann überprüfen.