VfB Stuttgart

Fairtrade-Standard und faire Löhne: VfB präsentiert nachhaltige Fan-Artikel

VfB Fairtrade Kollektion
Die VfB-Profis Konstantions Mavropanos (links) und Borna Sosa präsentieren zwei Artikel aus der neuen Merchandising-Kollektion. © VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart bringt eine neue Merchandising-Kollektion auf den Markt: 35 Kleidungsstücke und deren Lieferketten werden nach dem Fairtrade-Textilstandard zertifiziert. Das teilte der Stuttgarter Bundesligist in einer Pressemitteilung am Montag (11.10.) mit.

Produktion der Klamotten in Indien

„Bei der Produktion unserer Kollektionen geht es nicht nur um Qualität, sondern auch um eine verantwortungsvolle Produktion, sprich um ökologische Grundprinzipien und faire Löhne“, so Jens Bräunig, der beim VfB den Bereich Vertrieb und Verkauf verantwortet. 

Dafür gehen die Schwaben eine Kooperation mit dem Textilunternehmen „Brands Fashion“ ein, die im indischen Tiruppur produzieren. Der Verein sei sehr stolz, mit dem Unternehmen „einen Textilpionier an Bord zu haben, mit dem wir gemeinsam daran arbeiten können, den Anteil fairer Textilien im Sortiment weiter auszubauen“, erklärt Bräunig. Das Unternehmen mit Sitz in Buchholz setzt sich seit 2016 für den Aufbau einer fairen Textilproduktion nach dem Fairtrade-Textilstandard ein.

Was bedeutet der neue Fairtrade-Textilstandard?

Der Standard soll sicherstellen, dass die Arbeitsbedingungen der Arbeiter in der gesamten Textilindustrie verbessert werden. Neben Schulungen und Trainings gibt es auch spezielle Traineeprogramme für junge angestellte. Auch ein sicherer Arbeitsplatz sowie die Stärkung demokratischer Strukturen fließen in den Standard mit ein.

Damit Produkte den Textilsiegel erhalten, muss die gesamte Lieferkette zertifiziert sein. Die verwendete Baumwolle wird von Fairtrade-Produzenten angebaut, zertifiziert und gehandelt. Dazu muss jedes Produkt ein Etikett tragen, das Auskunft darüber gibt, wie weit das jeweilige Unternehmen auf dem Weg zu existenzsichernden Löhnen ist.