VfB Stuttgart

FC Bayern an Verpflichtung von Benjamin Pavard interessiert

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Benjamin Pavard: Löste viele gefährliche Situationen mit seinem guten Kopfballspiel. Dabei half dem Weltmeister sein gutes Timing im Zweikampf sowie sein exzellentes Stellungsspiel - Note: 2 © ZVW/Danny Galm

Waiblingen.
Benjamin Pavard hat beim VfB Stuttgart in der abgelaufenen Saison alle 34 Spiele bestritten und sich mit guten Leistungen ins Rampenlicht gespielt. Auch Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps lobte den 22-Jährigen in einem Kicker-Interview und attestierte dem Lockenkopf eine "sehr, sehr gute Saison". Nun scheint Pavard auch das Interesse des FC Bayern München geweckt zu haben.

Tottenham Hotspurs seit längerem an Pavard interessiert

Schon seit längerem ist das Interesse des Premier-League-Clubs Tottenham Hotspurs an Benjamin Pavard bekannt. Auch der Name Borussia Dortmund machte immer wieder die Runde. Nun scheint der Bundesliga-Primus FC Bayern München seine Fühler nach dem Innenverteidiger ausgestreckt zu haben, berichtet das französische Portal "le10sport". Durch die Nominierung Pavards in den WM-Kader der Französischen Nationalmannschaft und mögliche Einsatzzeiten könnte das Interesse an dem 22-Jährigen noch größer werden. Muss der VfB seinen Innenverteidiger also nach der WM ziehen lassen?

Reschke: "Benjamin hat keine Ausstiegsklausel"

Stuttgarts Sportvorstand äußerte sich gegenüber der Stuttgarter Zeitung zu den Gerüchten: "Benjamin besitzt in seinem Vertrag keine Ausstiegsklausel. Unsere Kernaussage ist: Wir wollen Benjamin nicht abgeben." Darüber hinaus sagte Reschke, dass der VfB das volle Programm mit dem Innenverteidiger plane, "denn er ist für uns ein absoluter Schlüsselspieler." 

Sollte Pavard bei der WM im Trikot der Französischen Nationalmannschaft ähnlich groß auftrumpfen wie beim VfB, könnte der FC Bayern Ernst machen. Vor ein paar Wochen sagte Reschke, dass er den 22-Jährigen "nicht mal für 30 Millionen Euro die Tür aufmachen würde". Gegenüber der Stuttgarter Zeitung stellte er nun klar: "Das heißt jetzt nicht, dass ich ihn für 40 Millionen Euro abgeben würde. Wir freuen uns über einen Spieler seiner Qualität in unserem Team. Punkt. Aus."

Auch für Pavard gibt es eine Schmerzgrenze

Michael Reschke betont zwar, dass sich Pavard in Stuttgart "sehr wohl" fühle. Sollte aber nach der WM ein europäischer Topclub mit einem Mega-Deal um die Ecke kommen, wäre vermutlich auch die Schmerzgrenze des Sportvorstands erreicht. Denn dass die englischen Topclubs um Tottenham Hotspur bereit sind, ganz tief in die Schatulle zu greifen, ist bekannt. Es gilt also abzuwarten, wie sich die Personalie Pavard nach der WM entwickelt.