VfB Stuttgart

Gericht: Kündigung von VfB-Kommunikationschef nicht rechtmäßig

VfB Stuttgart Fußball Clubgelände Symbol Symbolbild symbolfoto
Symbolfoto. © Danny Galm

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Kündigung des ehemaligen Kommunikationschefs durch den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart war nicht rechtmäßig. Dieses Urteil verkündete das Arbeitsgericht Stuttgart am Donnerstag, wie eine Sprecherin auf Nachfrage mitteilte.

Die Schwaben hatten dem Kommunikationschef Anfang des Jahres im Zuge der Datenaffäre gekündigt, bei der führende Angestellte des VfB in den vergangenen Jahren massenhaft Mitgliederdaten an Dritte weitergegeben hatten. Ein maßgeblicher Streitpunkt war die Frage, ob jener Kommunikationschef den Versand der Mitgliederdaten selbst begangen oder angewiesen hat. Eine Einigung sei hierbei vor Gericht nicht zustande gekommen, sagte die Gerichtssprecherin. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht. Es soll den beiden Parteien in nächster Zeit zugestellt werden, anschließend könnten sie Berufung einlegen.