VfB Stuttgart

Heidenheim, HSV und Bielefeld: Gegen wen spielt die Konkurrenz des VfB am 31. Spieltag?

Kopie von VfB Stuttgart - Arminia Bielefeld 09. März 2020_0
Orel Mangala und der VfB Stuttgart kämpfen unter anderem mit Arminia Bielefeld um den Aufstieg in die Bundesliga. © ZVW/Benjamin Büttner

Für den VfB Stuttgart geht es am Sonntag (ab 13.30 Uhr, ZVW-Liveticker) zum brisanten Derby nach Karlsruhe. Die Badener stecken mitten im Abstiegskampf und brauchen dringend Punkte, um auch im nächsten Jahr noch zweitklassig zu spielen. Punkte braucht auch der VfB: lediglich zwei Punkte trennen die Schwaben vom Verfolger HSV, vier Punkte sind es auf Heidenheim. Durch die Patzer von Hamburg (3:3 gegen Kiel) und Bielefeld (1:1 gegen Nürnberg) habe man jetzt gegen den KSC „eine zweite Chance bekommen, den zweiten Platz zu verteidigen. Die wollen wir wahrnehmen“, so VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo in der Pressekonferenz vor dem Derby. Die Schwaben haben den direkten Aufstieg nach wie vor in der eigenen Hand, werden Bielefeld und Co. in den noch verbleibenden vier Saisonspielen aber ganz genau im Blick haben. Wir nehmen die Konkurrenten des VfB am 31. Spieltag unter die Lupe.

Arminia Bielefeld (57 Punkte/54:27 Tore)

Die Arminia steht kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus hat sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und noch ein Spiel in der Hinterhand. Am Freitagabend (18.30 Uhr) treten die Ostwestfalen beim SV Sandhausen an, der zuletzt drei Spiele in Folge gewinnen konnte. Doch auch die Bielefelder sind im Kalenderjahr 2020 noch ungeschlagen und können wieder auf den zuletzt angeschlagenen Torjäger Fabian Klos zurückgreifen. Dass sich die Arminia kurz vor dem Ziel noch überrumpeln lässt, scheint eher unwahrscheinlich.

Hamburger SV (50 Punkte/58:38 Tore)

Wie krisenresistent der HSV wirklich ist, wird sich am Freitagabend (18.30 Uhr) zeigen: Nach dem herben Nackenschlag im Heimspiel gegen Holstein Kiel (3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit) muss der HSV in Dresden wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das Team von Dieter Hecking hat in den vergangenen Wochen mehrere Treffer in der Nachspielzeit hinnehmen müssen und so wichtige Punkte im Aufstiegsrennen verspielt. Mit Dynamo Dresden treffen sie allerdings auf einen Gegner, der als Tabellenletzter ums blanke Überleben kämpft – eine alles andere als leichte Aufgabe.

1.FC Heidenheim (48 Punkte/38:29 Tore)

Auch die Heidenheimer sind nach wie vor voll im Aufstiegsrennen dabei. Trotz der 1:2-Niederlage in Hannover sind es nur vier Punkte auf den VfB und zwei Punkte auf den HSV. Um den Druck weiter hochzuhalten, muss das Team von Frank Schmidt am Samstag (13 Uhr) im Heimspiel gegen Jahn Regensburg punkten. Nach zuletzt sieben sieglosen Partien konnten die Oberpfälzer gegen Darmstadt (3:0) wieder gewinnen. Verlieren die Heidenheimer, könnte der Traum vom Aufstieg in weite Ferne rücken – außer die Konkurrenz hilft wieder mit.