VfB Stuttgart

Hitzlsperger hat potenzielle Relegationsgegner im Blick

VfB Stuttgart - TSG 1899 Hoffenheim_16. März 2019_0
VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger: „Wir müssen damit rechnen, dass es am Ende bei Platz 16 bleiben wird. Deswegen müssen wir die 2. Liga im Auge behalten.“ © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Der VfB Stuttgart hat in der Bundesliga noch acht Spiele vor der Brust. Laut Sportvorstand Thomas Hitzlsperger also noch „genügend Zeit und Möglichkeiten“, um vom Relegationsplatz zu klettern. „Wir haben noch genug Spiele, um an Schalke oder Augsburg vorbeikommen zu können. Ich sehe, dass es jede Woche besser wird“, sagte Hitzlsperger nach dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag.

Aktuell steht der VfB mit 20 Punkten auf Rang 16 und damit sechs Punkte vor Hannover (14) und sieben vor Nürnberg (13). Der Rückstand auf den FC Schalke und den rettenden 15. Tabellenplatz beträgt drei Punkte. Auf den FC Augsburg sind es mittlerweile fünf Zähler. Pikantes Detail: Sowohl in Gelsenkirchen (2016 bis 2017) als auch beim FCA (2012 bis 2016) saß der aktuelle VfB-Coach Markus Weinzierl schon auf der Trainerbank.



Sollten die Schwaben den 16. Platz nicht mehr verlassen, stünden der Weinzierl-Elf zwei Relegationsspiele (am 23. und 27. Mai) gegen den Drittplatzierten der 2. Liga ins Haus. Nach 26 Spieltagen steht dort der 1. FC Union Berlin mit 47 Punkten hinter dem 1. FC Köln (51) und dem Hamburger SV (50). Auch der FC St. Pauli (43), Holstein Kiel (43) und der 1. FC Heidenheim (42) könnten im Rennen um den Relegationsplatz noch ein Wörtchen mitreden.

Die potenziellen Relegationsgegner haben der VfB und Sportchef Hitzlsperger bereits im Blick. „Das müssen wir tun, das ist unsere Pflicht. Wir müssen damit rechnen, dass es am Ende bei Platz 16 bleiben wird. Deswegen müssen wir die 2. Liga im Auge behalten“, sagt der 36-Jährige. Das oberste Ziel bleibt dennoch der direkte Klassenverbleib.

Nach dem Remis gegen Hoffenheim bekräftigte Trainer Weinzierl: „Wenn wir künftig noch öfters so eine Leistung wie heute zeigen, bin ich zuversichtlich, dass wir noch viele Punkte holen und auf dem direkten Weg in der Liga bleiben werden.“  


Die letzten zehn Relegationsspiele (Sieger gefettet)

  • 2009: 1. FC Nürnberg - Energie Cottbus
  • 2010: FC Augsburg - 1. FC Nürnberg
  • 2011: VfL Bochum - Borussia Mönchengladbach
  • 2012: Fortuna Düsseldorf - Hertha BSC
  • 2013: 1. FC Kaiserslautern - TSG 1899 Hoffenheim
  • 2014: SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV
  • 2015: Karlsruher SC - Hamburger SV
  • 2016: 1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt
  • 2017: Eintracht Braunschweig - VfL Wolfsburg
  • 2018: Holstein Kiel - VfL Wolfsburg

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