VfB Stuttgart

Hitzlsperger vermeidet Bekenntnis zu Weinzierl

Markus Weinzierl_15
20. April 2019: Nach dem 0:6 beim FC Augsburg ist Weinzierl nicht mehr zu halten. Nach nur vier Siegen und 16 Punkten aus 23 Spielen unter seiner Leitung trennt sich der VfB von ihm. Präsident Wolfgang Dietrich bezeichnet die Leistung in Augsburg als "eine Katastrophe". Stuttgarts bisheriger U19-Coach Nico Willig soll als Interimstrainer bis Saisonende den Abstieg verhindern. © ZVW/Danny Galm

Augsburg.
Der geplante TV-Auftritt bei Sky am Sonntagvormittag ist schon abgesagt. Es gibt aktuell dringendere Aufgaben für VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. Nach dem 0:6-Debakel beim FC Augsburg vermied der 37-Jährige ein Bekenntnis zu seinem Trainer Markus Weinzierl. „Das ist hier und heute jetzt nicht der richtige Ort und der richtige Zeitpunkt, um diese Frage klar zu beantworten. Wir sprechen - und dann schauen wir mal.“ Vor zwei Wochen hatte der Stuttgarter Sportchef noch verkündet, man wolle die Saison jetzt gemeinsam zu Ende bringen.

Auf der Rückfahrt zurück nach Stuttgart will sich Hitzlsperger Gedanken machen und das Spiel noch einmal Revue passieren lassen. „Es ist heute brutal bitter. Auf der Fahrt werde ich mir gründlich Gedanken machen und ein paar Gespräche führen.“ Der Rückblick auf das Spiel fiel entsprechend knapp aus: „Es war nichts Positives dabei. Zwischenzeitlich habe ich an das Düsseldorf-Spiel gedacht, aber das hier heute war noch heftiger.“

Auch Trainer Markus Weinzierl ist sich seiner Lage bewusst: „Ich habe heute keine Argumente geliefert.“ Einen Rücktritt schloss Weinzierl auf der Pressekonferenz nach dem Spiel aus, sagte allerdings: "So kann es nicht weitergehen." Ob der 44-jährige Fußball-Lehrer am Sonntagvormittag beim obligatorischen Auslaufen auf dem Trainingsplatz am Cannstatter Wasen stehen wird, ist unklar - und nicht sehr wahrscheinlich. Ein möglicher Nachfolger ist nach kicker-Informationen Nico Willig, aktuell Trainer der Stuttgarter A-Jugend.


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