VfB Stuttgart

"Ich habe ein gutes Gefühl"

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Ex-VfB-Stürmer Cacau wird Integrationsbeauftragter des DFB. Erst im Oktober hatte er seine aktive Karriere beendet. © Johanna Heckeley

Stuttgart.
Im Interview mit dem Internetportal Spox.com hat sich der ehemalige VfB-Stürmer Cacau über die aktuelle Situation bei seinem Herzensverein geäußert. Auf die Frage, ob sich die Cannstatter Kurve in diesem Jahr über den Aufstieg freuen darf, antwortete der ehemalige Nationalspieler optimistisch: „Ich habe ein gutes Gefühl. Doch in der Bundesliga ist anschließend Geduld gefragt. Es wird Jahre dauern, bis der Verein wieder dort ist, wo er vor fünf, sechs Jahren war.“

"Die Kommunikation muss einfach stimmen"

Der Verein brauche dann „ein gutes Händchen bei Transfers“ und müsse die Spieler aus der eigenen Jugend verstärkt einbinden und Leistungsträger halten. Dafür brauche es, so Cacau, vor allen Dingen Geduld: „Bleiben die Fans und der Verein ruhig und geduldig, dann ist hier einiges möglich.“

Auch dem jungen Stuttgarter Trainer Hannes Wolf traut Cacau einiges zu: „Mit einem so jungen Trainer habe ich nicht gearbeitet, aber meiner Meinung nach kommt es vor allem darauf an, wie ein Trainer auf die Spieler zugeht.“  Erfahrung spiele zwar sicher auch eine Rolle, aber wenn ein Trainer diese nicht vermitteln kann, bringe die ganze Erfahrung auch nichts. „Die Kommunikation muss einfach stimmen“, so Cacau gegenüber Spox.com.

"Diese Zeit genieße ich aktuell sehr"

Abschließend äußerte sich Cacau noch zu seiner persönlichen Zukunft. Aktuell ist Cacau als Integrationsbeauftragter für den DFB tätig, studiert nebenbei Sportmanagment und im nächsten Jahr möchte der 35–Jährige seinen Trainerschein machen. „Mich zieht es auf jeden Fall in Richtung Management. Ansonsten ist es aber erstmal schön, auch mal bei den Kindern zu sein, sie von der Schule abzuholen, beim Fußball dabei zu sein. Diese Zeit genieße ich aktuell sehr.“ Cacau hatte erst im letzten Jahr seine Kickschuhe endgültig an den Nagel gehängt.