VfB Stuttgart

„Ich hatte beim VfB einfach das beste Gefühl“

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VfB-Trainingslager in St. Gallen Tag 2_Vormittagseinheit_09.07.2019_23
Philipp Klement muss weiter individuell arbeiten. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie vom Vormittagstraining. © ZVW/Danny Galm
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Sasa Kalajdzic (li.) und Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.
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Sasa Kalajdzic mit David Grözinger und Luca Mack (v.li.).

St. Gallen.
Zeit, sich eine neue Wohnung zu suchen, gab es noch nicht. Am vergangenen Freitag hat Sasa Kalajdzic einen Vierjahresvertrag beim VfB Stuttgart unterschrieben - und dann ging es für den 1,99 Meter großen Stürmer direkt mit der Mannschaft ins Trainingslager nach St. Gallen. „Das wird sich alles noch ergeben“, sagt der junge Österreicher mit einem Lächeln im Gesicht. In der Lobby des Mannschaftshotels stand der 22-Jährige am Dienstag zwischen zwei Trainingseinheiten den mitgereisten Reportern Rede und Antwort.

Sasa Kalajdzic über…

…seinen Wechsel zum VfB Stuttgart: „Um ehrlich zu sein, hatte ich beim VfB einfach das beste Gefühl. Als junger Spieler von Österreich in die Bundesliga zu wechseln, ist schon ein Riesenschritt. In Stuttgart herrschen die perfekten Bedingungen, um mich weiterzuentwickeln.“

….Tipps von Adrian Grbic (ehemaliger VfB-Jugendspieler und Nationalmannschaftskollege von Kalajdzic; Anm. d. Red.): „Er hat mir gesagt, dass die Stadt super und der Verein top ist. Zudem seien die Menschen sehr sympathisch und nett. Das hat jetzt aber keinen großen Einfluss auf meine Entscheidung genommen. Ich habe gelernt, dass ich auf mein Gefühl hören sollte. Und das nicht nur im Fußball, sondern generell im Leben. Ich hoffe, dass mich mein Gefühl nicht täuscht.“

…Vorfreude auf das Stuttgarter Stadion: „Als ich am Freitag in Stuttgart war, war ich überwältigt. Ich habe das Stadion gesehen und wollte einfach nur, dass es jetzt gleich losgeht. Ich freue mich extrem drauf.“

…sein Ziele und Ansprüche: „Ich bin noch ziemlich jung und habe hier Mitspieler wie Mario Gomez und Hamadi Al Ghaddioui, die richtig Qualität und Erfahrung haben. Ich will mir die Latte jetzt nicht selbst zu hoch hängen. Trotzdem habe ich natürlich gewisse Erwartungen. Ich bin ehrgeizig, möchte es aber bodenständig und Schritt für Schritt angehen.“

…Schlagzeilen über seine Person: „Vor drei, vier Jahren, als ich noch in der vierten Liga gespielt habe, war ich kein Talent und habe auch nichts über mich gelesen. Und seit letztem Jahr bin ich ein Juwel. Das ändert sich so schnell. Das schreiben die Medien und das interessiert mich eigentlich auch gar nicht. Ich möchte einfach immer das Bestmöglich geben. Egal ob für Admira, Stuttgart oder die Nationalmannschaft.“

…seinen Charakter: „Ich bin am Anfang eher ein zurückhaltender Typ. Ich möchte mich in die Mannschaft einleben und kein ‚Ungustl‘ sein. Das Team soll mich akzeptieren. Von Woche zu Woche und von Spiel zu Spiel möchte ich mir Selbstvertrauen aufbauen.“

…der Konkurrenzkampf im Sturm: „Bis jetzt ist es sehr angenehm. Mario Gomez habe ich zum ersten Mal in der Stuttgarter Kabine getroffen und er hat mich herzlich willkommen geheißen. Das ist fast schon surreal. Solche Spieler hast du früher in der Champions League gesehen und auf einmal steht er vor dir. Eine richtige Autoritätsperson mit einer ziemlichen Präsenz. Ich habe sehr großen Respekt vor seinen Leistungen.“

…seine Lieblingsposition: „Das hängt natürlich vom Spielsystem des Trainers ab. Aber ich sehe mich eher als Stürmer und will Tore schießen. Ich möchte einfach Fußball spielen und Spaß haben. Und mit der Mannschaft und diesem System werde ich sehr viel Spaß haben. Wenn ich mal auf der Zehn spielen ‚muss’, dann ist das auch kein Problem. Ich bin eine Mischung aus Stürmer und Zehner.“

…seine fußballerischen Vorbilder: „Früher habe ich im zentralen Mittelfeld gespielt und da habe ich mir Nemanja Matic als Vorbild genommen. Auch weil er Serbe ist (Kalajdzic hat serbische Wurzeln; Anm. d. Red.). Aber ich habe mehrere Lieblingsspieler. Ibrahimovic zum Beispiel, der als großer Stürmer technisch gut ist, gerne dribbelt und auch ins Eins-gegen-eins geht. So was taugt mir. Es gibt sehr viele Spielertypen, die mir gefallen. Ich versuche, mir von allen etwas abzuschauen.“

…seine Körpergröße (1,99 Meter; Anm. d. Red.): „Meine Eltern sind auch so groß, aber ich bin der Größte in meiner Familie. Mein kleiner Bruder ist jetzt 18 und auch schon 1,90 Meter groß. In Stuttgart gibt es jetzt keinen der größer ist.“


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