VfB Stuttgart

„Ich sehe jeden Tag, dass es noch besser geht“

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Tim Walter und Rainer Widmayer nach dem Sieg in Bielefeld_0
Zufriedene Fußballlehrer: Chefcoach Tim Walter und Co-Trainer Rainer Widmayer (li.). © ZVW/Danny Galm
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Sportvorstand Thomas Hitzlsperger (li.) und Sportdirektor Sven Mislintat.
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Zwischen Trainer Tim Walter (li.) und Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar ist wieder alles im Lot.
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Musste sich in den letzten Wochen mit seiner Rolle als Edelreservist zufrieden geben: Stürmer Mario Gomez.
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Seit 100 Tagen im Amt: Trainer Tim Walter.

Stuttgart/Bielefeld.
Nach acht Spieltagen steht der VfB Stuttgart als ungeschlagener Tabellenführer an der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga. Das erste Viertel der Saison hat das Potenzial der Schwaben gezeigt - perfekt ist beim VfB aber längst nicht alles. Am Limit spielt die Mannschaft von Trainer Tim Walter noch nicht. Seit 100 Tagen ist der 43-jährige Fußballlehrer inzwischen im Amt: Zeit für eine Bestandsaufnahme beim Zweitliga-Topfavoriten.

Die Tabelle: Fünf-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz

Nach acht Spieltagen steht der VfB Stuttgart an der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga und ist damit voll im Soll. Als einziges Team der Liga sind die Schwaben noch ohne Niederlage. Dank des HSV-Patzers gegen Regensburg am Samstag beträgt der Vorsprung auf Platz zwei nun drei Zähler.

Viel wichtiger aber: Auf den dritten Rang und die Relegation hat sich der VfB durch den 1:0-Sieg bei Arminia Bielefeld ein Polster von fünf Punkten erarbeitet. „Wir sind total zufrieden“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat. „Ich glaube nicht, dass viele auf der Alm gewinnen.“

Die Stimmung: Als Tabellenführer auf dem Wasen feiern

Als Tabellenführer auf dem Cannstatter Wasen feiern zu können, ist für die Fans des VfB Stuttgart eine ungewohnte Erfahrung. Die Mannschaft selbst hält sich mit ausgelassener Volksfeststimmung zwar noch zurück, scheint aber ein gutes Binnenklima zu haben.

Die Beschwerde von Santiago Ascacíbar, der sich gerne dauerhaft auf der Sechs spielen sehen wollte, hat der Club souverän moderiert und sanktioniert - gegen Bielefeld spielte der Argentinier nach seiner internen Sperre wieder von Beginn an und brachte eine gute Leistung auf den Platz. „Manchmal gehen halt die Gäule mit ihm durch. Aber ich weiß genau, was ich an ihm habe, und schätze das auch sehr“, sagte Trainer Walter.

Der Kader: Ausfälle können kompensiert werden

Beim VfB Stuttgart gibt es jede Woche Härtefälle. Selbst als, wie am Freitag in Bielefeld, mit Nicólas González und Silas Wamangituka zwei Stürmer angeschlagen nicht auflaufen konnten, blieb für Ex-Nationalspieler Mario Gomez nur ein Platz auf der Bank.

„Ich bin der Trainer, von daher muss er damit klar kommen. Aber ich weiß schon, was ich an ihm habe“, sagte Walter bei Sky über die Situation von Gomez. Der Stürmer litt zuletzt an einem Infekt und geriet deswegen ins Hintertreffen. Auch Neuzugang Nathaniel Philipps vom FC Liverpool musste sich trotz guter Leistungen zuletzt wieder mit der Rolle als Ersatzspieler abfinden. Ausfälle kann der VfB so allerdings nahezu ohne Qualitätsverlust auffangen.

Der Trainer: Walters Philosophie ist klar erkennbar

Seit Tim Walters erster Trainingseinheit mit dem VfB sind inzwischen 100 Tage vergangen und die Philosophie des selbstbewussten Coaches ist klar zu erkennen. Stuttgart versucht in jeder Partie dominant aufzutreten und sich den Gegner mit vielen Kurzpässen zurecht zu legen. Das klappt nicht immer, beim 2:0 gegen Fürth vor einer Woche etwa fehlten Tempo und Aggressivität.

Trotzdem steht der Zähler derzeit bei vier Siegen in Serie. „Das war bis jetzt wahrscheinlich die beste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Von daher muss man zufrieden sein“, sagte Walter nach dem Erfolg in Bielefeld. „Aber ich sehe jeden Tag im Training, dass es noch besser geht.“


Öffentliche Einheit am Dienstag: Das Lazarett lichtet sich

Die zuletzt angeschlagenen Mittelfeldspieler Gonzalo Castro und Philipp Klement (beide Sprunggelenksprobleme) sind am Dienstagvormittag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Die Angreifer Silas Wamangituka (Entzündung im Bein), Tanguy Coulibaly (Faserriss) und Nicolas Gonzalez (Prellung) trainierten bei der öffentlichen Einheit vor dem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (Freitag/18.30 Uhr) individuell, standen aber zumindest bei den Pass- und Torschussübungen gemeinsam mit ihren Teamkollegen auf dem Rasen. 


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