VfB Stuttgart

Im Saison-Endspurt: Warum Philipp Förster beim VfB wieder eine Option sein könnte

Philipp Förster
Mittelfeldspieler Philipp Förster. © Danny Galm

Kam Philipp Förster in der Hinrunde noch einigermaßen regelmäßig zum Einsatz, so saß der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart zuletzt meist nur auf der Bank. Im Saison-Endspurt könnte der 26-Jährige nun aber wieder zu einer Option für die Startelf werden.

Corona-Infektion überstanden

Ende März hatte sich Förster mit dem Coronavirus infiziert und musste wochenlang um den Anschluss kämpfen. Die Infektion ist inzwischen überstanden, der Linksfuß wieder voll einsatzbereit. Und womöglich am Samstag (30.04.) im wichtigen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ein Kandidat für die Anfangsformation von Trainer Pellegrino Matarazzo. 

„Philipp hat ein bisschen Zeit gebraucht, bis er gezeigt hat, dass er wieder bereit ist, eine wichtige Rolle zu spielen“, so der Coach auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. Eine Rolle, die Förster in der Vergangenheit bereits ausgefüllt habe.

Nach 0:2 in Berlin: Personelle Konsequenzen wären keine Überraschung

In 18 Partien kam der gebürtige Brettener in dieser Spielzeit bislang zum Einsatz. Zu Buche stehen zwei Tore und eine Vorlage. Vielmehr schätzt Matarazzo den fleißigen Offensivmann jedoch für seine Arbeitsmoral. Und nach dem kraft- und mutlosen Auftritt gegen Hertha BSC Berlin (0:2) dürfte sich Förster damit für einen Platz in der ersten Elf empfehlen.

Personelle Konsequenzen wären jedenfalls keine Überraschung. Vor allem im Mittelfeld ließen sich Orel Mangala und Co. gegen beherzte Berliner zu oft und zu leicht den Schneid abkaufen. Mit der Kontrolle über das Zentrum gewann Hertha letztlich auch die Partie. Es besteht also dringend Handlungsbedarf.

„Philipp ist ein Spieler, wo man weiß, dass er marschieren kann“, umschreibt Matarazzo die Qualitäten seines in der Offensive flexibel einsetzbaren Profis. „Er läuft viel und hat eine intensive Spielweise und kann seine Mitspieler anstecken.“ Weniger Talent und Technik, dafür mehr Willen und Moral.

Womöglich darf Förster seine Spielweise im Saison-Endspurt wieder einbringen - und dann vielleicht auch in den beiden Relegationsspielen gegen den Tabellendritten der 2. Liga. 

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Müller - Ito, Anton, Mavropanos - Karazor, Endo - Sosa, Förster, Führich - Tomas, Kalajdzic

VfL Wolfsburg: Casteels - Baku, Lacroix, Bornauw, Roussillon - Arnold - Schlager, Gerhardt - Wind, Kruse - L. Nmecha