VfB Stuttgart

Kampf um den Klassenverbleib: Warum die Hoffnung beim VfB Stuttgart zurück ist

Fußball Union Berlin vs. VfB Stuttgart
Trainer Pellegrino Matarazzo und das Team bedankten sich nach der Partie bei den rund 1000 mitgereisten Fans. © Pressefoto Baumann

Flanke Borna Sosa, Treffer Sasa Kalajdzic – und die Hoffnung beim VfB Stuttgart ist zurück: Wie schon in der Vorwoche gegen Borussia Mönchengladbach sorgte das schwäbische Traumduo auch an diesem Wochenende für einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenverbleib. Auf den emotionalen 3:2-Heimdreier gegen Gladbach ließen die Stuttgarter am Samstag (12.03.) bei Union Berlin einen wertvollen Auswärtspunkt folgen.

Gerade noch rechtzeitig, wie es scheint, hat Trainer Pellegrino Matarazzo ein funktionierendes Kollektiv geformt, das Widerständen trotzt und am kommenden Spieltag zuhause vor womöglich 60.000 Zuschauern gegen den FC Augsburg die nächsten Big Points im Abstiegskampf landen will. „Wenn man in Berlin einen Punkt mitnimmt, kann man zufrieden sein. Wir haben nun zwei Mal hintereinander gepunktet. Das ist eine Bestätigung für uns“, sagte Matarazzo nach dem 1:1 an der Alten Försterei.

Auch der Spielplan spricht für die Stuttgarter

Und dabei machen den weiß-roten Fans nicht nur die Rückkehr der österreichisch-kroatischen Lebensversicherung sowie die wiederentdeckten Comeback-Qualitäten Hoffnung, sondern auch der Spielplan. In den direkten Duellen gegen den FCA, Arminia Bielefeld (02.04.) und Hertha BSC Berlin (23.04.) kann der VfB aus eigener Kraft den Sprung aus der Abstiegszone schaffen.   

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Bei Union Berlin ließ sich der VfB von der robusten Spielweise der Köpenicker in der entscheidenden Phase nicht beeindrucken. „Wir wussten, dass es zäh wird, gegen Union anzutreten“, so Matarazzo. Stürmer Sasa Kalajdzic gab zu Protokoll: „Es war richtig hart. Union hat sehr robust gespielt und hat die Räume eng gemacht.“ Taten sich die Schwaben in Durchgang eins gegen die gut gestaffelten Berliner noch schwer, so steigerten sich die Stuttgarter Profis in den zweiten 45 Minuten deutlich.

Wie der VfB gegen Union zum späten Remis kam

Auf Provokationen der Heimelf wurde nicht eingegangen und die intensive Gangart der Unioner (insgesamt 25 Fouls) angenommen. Nachdem mit der Hereinnahme von Orel Mangala mehr Struktur ins VfB-Angriffsspiel kam, belohnte sich das Team wie schon gegen Gladbach mit einem späten Treffer. „Stuttgart hat nicht aufgegeben, am Schluss musst du dieses 1:1 eben akzeptieren“, resümierte Union-Coach Urs Fischer, dessen Elf schon in der Hinrunde in Bad Cannstatt einen späten Ausgleichtreffer hatte hinnehmen müssen.

Damals war der 18-jährige Wahid Faghir zum Stuttgarter Matchwinner geworden. Im Rückspiel war diese Rolle nun Sasa Kalajdzic zugedacht. Dementsprechend überglücklich zeigte sich der Österreicher nach seinem dritten Saisontor: „Die Flanke war top, ich hatte kurz Angst, dass mein Abschluss auf die Latte geht. Ich bin einfach nur happy.“

Nachdem der Zweimeter-Mann nahezu die komplette Hinrunde aufgrund einer schweren Schulterverletzung verpasst hatte, scheint auch er pünktlich zur entscheidenden Saisonphase seine alte Form wiedererlangt zu haben. Auch deshalb sind in Stuttgart Glaube und Hoffnung auf ein Happy End dieser komplizierten Spielzeit zurück. 

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