VfB Stuttgart

Kommt Freiburgs Kempf als Badstuber-Ersatz?

VfB-Abwehrspieler Holger Badstuber_0
In den nächsten Wochen werden sich Badstuber und VfB-Sportvorstand Michael Reschke zu ersten Gesprächen zusammenfinden. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Die Zukunft von Abwehrspieler Holger Badstuber beim VfB Stuttgart ist weiter offen. Sein Vertrag läuft nach der Runde aus und Lazio Rom buhlt bereits um den spielstarken Innenverteidiger. Für den Fall eines Abgangs haben die Stuttgarter offenbar auch schon einen Ersatz im Blick.

Holger Badstuber strebt nach Höherem. Die Champions League ist das große Ziel des ehrgeizigen Abwehrspielers. „Wer einmal auf diesem Niveau gespielt hat, der will da auch wieder hin“, sagte der 29-Jährige am Mittwoch.

Die Zeichen stehen auf Abschied

Seine Zukunft beim VfB Stuttgart, wo sein Vertrag im Sommer ausläuft, ist weiter ungewiss. In den nächsten Wochen werden sich Badstuber und VfB-Sportvorstand Michael Reschke zu ersten Gesprächen zusammenfinden. Die Zeichen stehen allerdings auf Abschied.

Mit Lazio Rom hat sich auch schon ein potentieller Abnehmer für den 31-maligen Nationalspieler gefunden. Der Club aus der italienischen Serie A wird in der nächsten Saison mit großer Sicherheit international spielen. Mindestens in der Europa League, vielleicht sogar in der Königsklasse.

Den Römern droht zudem der Abgang des niederländischen Innenverteidigers Toby Alderweireld. Badstuber wäre da ein passender Ersatz – und kann sich einen Wechsel in die ewige Stadt durchaus vorstellen.

„Das Ausland fasziniert mich. Traditionsreiche Klubs, die international spielen, sind eine Herausforderung", zitiert die Gazzetta dello Sport Badstuber. "Bei Lazio hat mein Freund Miro Klose gespielt. Er hat sich in Rom und bei Lazio sehr wohl gefühlt. Ich habe Großartiges über Lazio gehört.“ Laut der Zeitung hat Lazio bereits Kontakt zu Badstuber aufgenommen.

Marc-Oliver Kempf wäre ablösefrei zu haben

Für den Fall, dass Badstuber den VfB nach Saisonende verlässt, haben die Schwaben auch schon einen Nachfolger ins Auge gefasst: Freiburgs Marc-Oliver Kempf. Den U-21-Europameister wollte schon Ex-Sportvorstand Jan Schindelmeiser von der Dreisam an den Neckar lotsen, scheiterte aber an der hohen Ablösesumme.

Rund 15 Millionen Euro wollten die Freiburger im vergangenen Sommer für den talentierten Innenverteidiger. Doch nach dieser Saison wäre Kempf ablösefrei zu haben. Im Winter schlug Kempf eine Vertragsverlängerung beim Sportclub aus – und seitdem spielt er sportlich kaum noch eine Rolle.

Aber der VfB ist nicht der einzige Club, der sich Kempfs Dienste sicher will. Laut dem kicker sollen auch Eintracht Frankfurt und Hannover 96 an einer Verpflichtung interessiert sein.