VfB Stuttgart

Mario Gomez fordert weitere „Dreckssiege“

Mario Gomez im Heimspiel gegen den FC Augsburg_0
VfB-Stürmer Mario Gomez: „Bundesliga ist Woche für Woche Dreckssiege, Überlebenskampf." © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Durch den 1:0-Erfolg über den FC Augsburg hat sich der VfB Stuttgart etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Siegtorschütze Anastasios Donis war nach der Partie der gefeierte Mann, doch die Grundlage für den ersten Heimsieg unter Trainer Markus Weinzierl wurde in der Defensive gelegt. So soll es jetzt in den kommenden Wochen bis zur Winterpause weitergehen. 

„Bundesliga ist Woche für Woche Dreckssiege, Überlebenskampf. Wir müssen öfter überleben und öfter Dreckssiege einfahren, dann holen wir noch ein paar Punkte bis zur Winterpause.“ Diese Worte sprach VfB-Angreifer Mario Gomez nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg der Stuttgarter über den FC Augsburg am Samstag.

„Wir sind nicht in der Situation, um Schönspielerei zu betreiben“, ergänzte Innenverteidiger Marc Oliver Kempf im SWR-Interview. „Es muss um jeden Punkt gefightet werden.“ Die Marschroute für die restlichen vier Spiele bis zur Winterpause - Gladbach (A), Berlin (H), Wolfsburg (A) und Schalke (H) - ist also klar. Beim VfB Stuttgart gilt im Spätjahr 2018 die Devise Ergebnis vor Erlebnis - ganz ähnlich wie unter Ex-Trainer Tayfun Korkut, der die Mannschaft in der letzten Saison mit seinem pragmatischen Konterfußball zunächst aus dem Tabellenkeller und letztlich fast bis in die Europa League geführt hatte.

Weinzierl erwartet kein Offensiv-Feuerwerk

„Ich habe nicht erwartet, dass wir ein Offensiv-Feuerwerk abliefern“, sagte Trainer Markus Weinzierl nach dem ersten Heimsieg unter seiner Regie. „Ich habe erwartet, dass wir gut stehen.“ 

Für Weinzierl war die kompakte und leidenschaftliche Abwehrleistung der „Garant für den Sieg.“ Auch Mittelfeldspieler Dennis Aogo sprach der Defensive und insbesondere den drei Innenverteidigern ein Lob aus: „Wir hatten richtige Zweikampfmonster hinten drin, die ihren Job gut gemacht haben.“

Der Erfolg über den FC Augsburg soll jetzt als Blaupause für die verbleibenden Heimspiele gegen Berlin (15. Dezember) und Schalke (22. Dezember) dienen. Markus Weinzierl: „Wir müssen jetzt hamstern. Die Heimspiele müssen die Basis sein. Da müssen wir so spielen wie gegen Augsburg.“


Das VfB-Restprogramm bis zur Winterpause:

  • 14. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart, Sonntag, den 09. Dezember, 18 Uhr 
  • 15. Spieltag: VfB Stuttgart - Hertha BSC Berlin, Samstag, den 15. Dezember, 15.30 Uhr 
  • 16. Spieltag: VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart, Dienstag, den 18. Dezember, 20.30 Uhr 
  • 17. Spieltag: VfB Stuttgart - FC Schalke 04, Samstag, den 22. Dezember, 15.30 Uhr