VfB Stuttgart

Mario Gomez schließt ein DFB-Comeback aus

Mario Gomez gestikuliert beim Training für den VfB Stuttgart
Mario Gomez gestikuliert beim Training für den VfB Stuttgart. Foto: Gerd Maiß/Archiv © dpa

Stuttgart.
Bei seinem Rücktritt nach der WM 2018 hatte Mario Gomez (33) noch eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft offengelassen. „Das ist kein Hintertürchen. Ich habe damit nur ausgedrückt, wie besonders es für mich ist, für die deutsche Nationalmannschaft spielen zu dürfen“, stellt Gomez nun im Interview mit der Sport Bild klar und schließt eine Rückkehr endgültig aus. „Ich spekuliere sicher nicht auf ein Comeback. Ich kann die Situation realistisch genug einschätzen und habe bei der WM 2018 erlebt, dass diese Mannschaft nun den Umbruch braucht“, sagt Gomez.

Der Angreifer des VfB sieht auch keinen Bedarf beim DFB: „Serge Gnabry spielt es meiner Meinung nach brutal gut. Das geht nur ein wenig unter, da er für viele gefühlt kein richtiger Stürmer ist. In meinen Augen ist er das aber auf jeden Fall. Mit Timo Werner und Leroy Sané ist das ein sensationelles Trio. Dazu kommt dann noch Marco Reus, der, wenn er gesund ist, für mich zu den besten fünf Spielern der Welt gehört. Deutschland hat definitiv kein Stürmer-Problem.“ Darum erwartet er auch keinen Anruf von Bundestrainer Jogi Löw mehr. Gomez: „Er wird nicht anrufen. Er hat genug gutes Personal.“

„Gegen van Gaal feierte ich den größten Sieg meiner Karriere“

Gomez ist nach wie vor stolz darauf, dass er bei Rekordmeister Bayern München den damaligen Trainer Louis van Gaal von sich überzeugen konnte - trotz zwischenzeitlicher Probleme mit dem strengen Niederländer. "Das war mein persönlich vielleicht größter Sieg der Karriere", sagte der 33-Jährige.

Nach seinem ersten Jahr bei den Bayern habe ihn van Gaal zum Stürmer Nummer vier degradiert und ihm einen Wechsel nahegelegt. Als er mit einem Angebot des FC Liverpool zu Uli Hoeneß gekommen sei, habe der ihm gesagt, er solle bleiben, berichtete Gomez. "Einige Monate später sagte van Gaal zu mir, dass er zur Erkenntnis gekommen sei, dass ich sein Stürmer Nummer eins sei."

Vom FC Bayern ging Gomez 2013 zum AC Florenz. Mit der Erfahrung von heute hätte er aber zu einem absoluten Top-Club wechseln sollen, erklärte der 78-malige Nationalspieler. Von Real und Atlético Madrid habe es auch Anfragen gegeben. Über die Stationen Florenz, Besiktas Istanbul und VfL Wolfsburg kehrte Gomez nach Stuttgart zurück.


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