VfB Stuttgart

Michael Reschke will um Benjamin Pavard kämpfen

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Michael Reschke holte Mario Gomez im Dezember 2017 vom VfL Wolfsburg zurück zum VfB Stuttgart. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Mit der neuen Vertrag für Holger Badstuber sind die Kaderplanungen beim VfB Stuttgart so gut wie abgeschlossen. „Jetzt geht es nur noch um den Feinschliff“, sagt Sportvorstand Michael Reschke – und natürlich um das Thema Benjamin Pavard.

Mittlerweile soll auch der FC Barcelona seine Fühler nach dem 22-jährigen Innenverteidiger der Schwaben ausgestreckt haben. „Wir werden keine Transfergerüchte kommentieren“, sagte Reschke am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Nach der Weltmeisterschaft will sich der 60-Jährige mit dem französischen Nationalspieler zusammensetzen und über seine sportliche Zukunft sprechen.

„Benji wird einer der Top-Acht-Spieler in Europa werden“

„Wir wollen das Thema Benjamin Pavard mit Benjamin Pavard klären“, lautet Reschkes Devise. Es gehe darum, den Spieler zu überzeugen, dass der VfB „auch weiterhin sein Club ist“.  

„Benji wird sicherlich einer der Top-Acht-Spieler in Europa werden“, meint Reschke. „Das beweist er gerade bei der WM und hat er im Übrigen schon in der vergangenen Saison bei uns bewiesen.“

Pavard besitzt in seinem bis 2021 gültigen Vertrag beim VfB eine Ausstiegsklausel für kommendes Jahr mit einer festgeschriebenen Ablöse von 35 Millionen Euro. Kampflos wollen die Schwaben ihren Lockenkopf aber keineswegs ziehen lassen.

„Es werden keine zwei Jahre mehr werden“

„Wir wollen ihn noch einmal fesseln und klar machen, dass Stuttgart der richtige Hafen ist.“ Reschke ist sich aber auch so gut wie sicher, dass Pavard den Verein spätestens 2019 verlassen wird. „Es werden keine zwei Jahre mehr werden.“

Früher oder später werde der Innenverteidiger bei einem der großen Clubs landen, aber nächste Saison soll er noch im Trikot mit dem roten Brustring auflaufen. Reschke verspricht: „Darum werden wir kämpfen. Wir haben das Heft des Handelns in der Hand.“