VfB Stuttgart

Nach Großkreutz-Affäre: VfB sperrt Jugendspieler

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Der VfB Stuttgart hat auch den drei beteiligten Jugendspielern in der Affäre um Kevin Großkreutz einen Denkzettel verpasst. © Danny Galm

Stuttgart.
Die Großkreutz-Affäre hat nun auch Folgen für die drei beteiligten Jugendspieler des VfB Stuttgart.

Ausschluss vom Trainings- und Spielbetrieb

Die Spieler dürfen vier Wochen nicht am Trainings- und Spielbetrieb ihrer Nachwuchsmannschaft teilnehmen. Der VfB bestätigte entsprechende Meldungen der Stuttgarter Zeitung am Montag.

Darüber hinaus sollen die Jugendlichen während ihrer Sperre soziale Dienste verrichten. Noch ist offen, in welchem Umfang und in welcher Einrichtung. 

Keine Großkreutz-Rückkehr zum VfB

Nach den vier Wochen soll das Trio bei den Schwaben wieder integriert werden. Weltmeister Großkreutz und der Bundesliga-Absteiger hatten sich dagegen nach dem Vorfall in "beiderseitigem Einvernehmen" getrennt.

Der 28-Jährige war in der Nacht auf Faschingsdienstag mit den drei Jugendspielern des VfB erst in einer Disco und danach im Stuttgarter Rotlichtviertel unterwegs gewesen. Bei einer Schlägerei war Großkreutz verletzt worden.

Großkreutz will "mit Fußball nichts mehr zu tun haben"

Nach der Entscheidung hatten einige Fans versucht den Abwehrspieler mit einer Onlinepetition wieder zurückzuholen. Sportvorstand Jan Schindelmeiser hat eine Rückkehr zum VfB Stuttgart allerdings ausgeschlossen.

Kevin Großkreutz will sich nach der Trennung vom VfB Stuttgart vorerst aus dem Profi-Fußball zurückziehen. Er wolle "erstmal mit Fußball nichts mehr zu tun haben", sagte der 28-Jährige.