VfB Stuttgart

Neuzugang Wamangituka gegen Aue erstmals im Kader

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Sven Mislintat und Silas Wamangituka mit dem VfB-Trikot. © VfB
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VfB-Stürmer Anastasios Donis.

Stuttgart.
Auch die acht Millionen Euro für Silas Wamangituka ändern beim VfB Stuttgart nichts an der Situation von Anastasios Donis. Zwar war kein Spieler in der 2. Fußball-Bundesliga je teurer als der von den Schwaben geholte Angreifer aus dem Kongo. Aber auf Einnahmen aus einem Verkauf des Griechen ist der VfB dennoch nicht angewiesen. Der Erstliga-Absteiger ist trotz des teuersten Kaders aller Zweitligisten finanziell gut aufgestellt und hat wirtschaftlich gesehen keinen Druck, irgendeinen der 29 Profis noch ziehen zu lassen. 

Eindhoven und Mailand buhlen um González

Das gilt auch für Nicólas González, der angeblich So zumindest war Trainer Tim Walter am Mittwoch zu verstehen.

Der schnelle Grieche zählte einst auch zu den Hoffnungsträgern des VfB, in der vergangenen Abstiegssaison sehnten sich die Fans nach Einsätzen des lange verletzten Angreifers und seiner Geschwindigkeit. Doch Donis ist bei aller Wertschätzung der Anhänger nie richtig warm geworden mit dem Club, hat sich immer mal wieder Disziplinlosigkeiten erlaubt und will den Verein gerne verlassen. Wohl als Vorsichtsmaßnahme spielt er deswegen erst mal nicht mehr - ein Szenario wie das von Leroy Sané, der sich kurz vor einem angestrebten Wechsel von Manchester City zum FC Bayern München am Kreuzband verletzte, will der VfB offensichtlich vermeiden.

Donis verhält sich sauber und trainiert gut

Im Gegensatz zum FC Bayern bei Sané hat bislang allerdings kein Club offensiv sein Interesse an Donis bekundet, Angebote liegen dem VfB Stuttgart keine vor. Der Grieche würde seinen 23. Geburtstag am 29. August gerne als Spieler eines Bundesligisten feiern, aber Gerüchte über Wechsel zu Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach waren bislang nur genau das: Gerüchte.

Immerhin: Donis, der beim 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim am 2. Spieltag eingewechselt wurde und seine bislang letzte von 47 Partien für die Schwaben absolvierte, verhält sich sauber und trainiert gut. Hatte er sich noch in der vergangen Saison auch schon mal öffentlich über zu wenig Spielzeit beklagt, sind derlei Äußerungen seit dem Amtsantritt von Coach Walter nicht bekannt.

Atmosphärisch sollte eine Zusammenarbeit mit ihm also auch weiterhin möglich sein. Die Qualität, dem VfB auf dem Weg zurück in die Bundesliga zu helfen, hat Donis unbestritten. Auch wenn er sie, wenn dann, wohl erst im September wieder in einem Stadion zeigen darf.


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