VfB Stuttgart

"Parreira, del Bosque und Löw haben mich geprägt"

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VfB-Trainer Tayfun Korkut: "Ich habe von Anfang an die Solidarität in allen Bereichen gespürt." © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
VfB-Trainer Tayfun Korkut hat  am Donnerstagabend ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und im Rahmen der Gesprächsreihe „VfB im Dialog“ unter anderem über seine Trainer-Idole gesprochen: „Carlos Alberto Parreira, mein erster Trainer bei Fenerbahçe Istanbul und brasilianischer Weltmeistertrainer, Jogi Löw und natürlich auch Vicente del Bosque haben mich sehr beeindruckt und geprägt. Diese drei waren vor allem in der Mannschaftsführung für mich sehr wichtig."Auch seine Zeit als Spieler bei Real Sociedad San Sebastián (2000 bis 2003) habe ihn stark geprägt. Sein Lieblingsrestaurant befindet sich ebenfalls in der Stadt im Baskenland: "Die spanische, genauer gesagt die baskische Küche schmeckt mir sehr gut."

Ablenkung vom hektischen Alltag in der Bundesliga verschafft sich der dreifache Vater im Kreise seiner Familie: "Wenn ich sie um mich herum habe, ist das Entspannung für mich. Wenn ich zuhause bin, gehört meine volle Energie der Familie."

Weiter blickte der 43-jährige Fußballlehrer zurück auf seine ersten Wochen beim VfB: „Ich habe von Anfang an die Solidarität in allen Bereichen gespürt. Die Mitarbeiter und das ganze Team um die Mannschaft herum haben uns alle unterstützt." Die Länderspielpause will Korkut nutzen, „um den hiergebliebenen Spielern die Ruhe zu geben, um an sich selbst zu arbeiten und um sie weiterzubringen.“

Im nächsten Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV (31. März/15.30 Uhr) will der Aufsteiger den sicheren Ligaverbleib auch rechnerisch zu einhundert Prozent fix machen. „Alles, was danach kommt, ist ein Plus“, sagte Korkut, „ich kann die Erwartungshaltung nicht bremsen, aber wir sollten nicht vergessen, wo wir herkamen und vor sieben Wochen noch standen."