VfB Stuttgart

Rüdiger-Wechsel könnte dem VfB viel Geld einbringen

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Symbolbild. © Danny Galm

Stuttgart.
Im Sommer 2015 wurde Antonio Rüdiger (24) vom VfB Stuttgart zunächst für vier Millionen Euro an den AS Rom verliehen. Ein Jahr später zogen die Römer die festgeschriebene Kaufoption und verpflichteten den Innenverteidiger für neun Millionen Euro fest.

Rüdiger weckt Begehrlichkeiten

Beim italienischen Traditionsverein hat sich der gebürtige Berliner, der für den VfB in 80-Pflichtspielen auf dem Platz stand, mittlerweile einen Namen gemacht und so Begehrlichkeiten anderer Clubs geweckt.

Der FC Chelsea London und Inter Mailand sollen zu den Interessenten gehören. Der frühere Champions-League-Sieger Inter Mailand wirbt mit den Millionen seines chinesischen Investors intensiv um den deutschen Nationalspieler. Nach SID-Informationen hat Inter dem Innenverteidiger einen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt, als Ablöse sind 40 Millionen Euro im Gespräch. Rüdigers Vertrag in der ewigen Stadt läuft noch bis 2020.

Dem VfB winken zwischen 2,7 und vier Millionen Euro

Sollte Rüdiger den AS Rom verlassen, dann würde auch der VfB Stuttgart finanziell vom Transfer profitieren. Die Schwaben ließen sich 2016 eine Beteiligung am Weiterverkauf zusichern.

In welcher Höhe die Stuttgarter profitieren werden ist allerdings unklar. Nach Kicker-Informationen werden bei einem Transfer die bereits an den VfB geflossenen 13 Millionen Euro (vier Millionen Euro Leihgebühr, neun Millionen Euro Ablösesumme) verrechnet. Sollte sich also ein Klub die Dienste Rüdigers also für 40 Millionen Euro sichern bleiben nach Abzug der schon geflossenen 13 Millionen Euro 27 Millionen übrig. Davon würde der VfB zwischen 10 und 15 Prozent abbekommen. Macht unterm Strich zwischen 2,7 und vier Millionen Euro.