VfB Stuttgart

Reschke will Pavard bis mindestens 2019 halten

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Ein Rheinländer im Schwabenland: Michael Reschke ist seit Anfang August Sportvorstand beim VfB Stuttgart. © Danny Galm

Stuttgart.
VfB-Sportvorstand Michael Reschke hat einem möglichen Sommer-Transfer von Abwehrspieler Benjamin Pavard einen Riegel vorgeschoben: „Wir versuchen mit Benjamin Pavard nicht Geld zu machen, sondern ihn so lange wie möglich zu halten,“ sagte Sportvorstand Michael Reschke am Mittwoch der Stuttgarter Zeitung.

Pavard weckt Begehrlichkeiten

Der Stuttgarter Sportvorstand will Pavard mindestens bis 2019 im Trikot mit dem roten Brustring sehen. Der 21-jährige Abwehrspieler hatte erst im Dezember vergangenen Jahres seinen Vertrag in Stuttgart bis 2021 verlängert, weckt allerdings durch konstant gute Leistungen Begehrlichkeiten und hat eine Ausstiegsklausel in seinem Arbeitspapier.

Unter anderem sollen RB Leipzig, Tottenham Hotspurs und Borussia Dortmund ein Auge auf den französischen Nationalspieler geworfen haben. Doch Reschke markiert mit klaren Worten, dass Pavard im Sommer nicht zu haben ist.

Reschke: "Ben­ja­min ist ein Herz­stück un­se­res Teams"

Im Gespräch mit der Bild-Zeitung erläuterte Reschke, dass Pa­vard ein­deu­tig auf dem Weg vom Aus­nah­me­ta­lent zum in­ter­na­tio­na­len Top­spie­ler sei: „Wir sind dabei ak­tu­ell der idea­le Klub für Ihn – und das fühlt er auch. Wenn dann in der Zu­kunft ein­mal ein Klub der eu­ro­päi­schen Top 10 ech­tes In­ter­es­se an einer Ver­pflich­tung hat, wer­den wir uns se­ri­ös zu­sam­men­set­zen.“

„Wenn jetzt im Som­mer ein Klub glaubt, ihn für 30 Millionen Euro Ab­lö­se ver­pflich­ten zu kön­nen, hat sich die­ser Klub ge­irrt“, so Reschke weiter. „Wir wür­den noch nicht ein­mal die Tür für ein Ge­spräch öff­nen.“ Reschke fügte hinzu: „Ben­ja­min ist ein Herz­stück un­se­res Teams. Und wir wol­len ihn in der kom­men­den Sai­son auf jeden Fall im VfB-Dress sehen.“