VfB Stuttgart

Santiago Ascacibars Chancen auf WM-Teilnahme steigen

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Santiago Ascacibar will sich mit guten Leistungen in den argentinischen WM-Kader spielen. © ZVW

Stuttgart.
Santiago Ascacibars großer Traum ist die Teilnahme mit der argentinischen Nationalmannschaft an der WM 2018 in Russland. Erst vor ein paar Tagen schätzte der 21-jährige Argentinier seine WM-Chancen eher gering ein. Im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung sagte der ehemalige Kapitän der argentinischen U-20-Auswahl: „Ich gebe zu, dass ich von der Nationalmannschaft und der WM träume.“ Er wusste aber auch: „Auf meiner Position existiert große Konkurrenz.“

Direkter Konkurrent verletzt sich

Der zentrale Mittelfeldspieler sagte auch, dass es noch keinen Kontakt zu Nationaltrainer Jorge Sampaoli gebeben habe. Dies könnte sich jetzt aber schnell ändern. Denn Lucas Biglia vom AC Mailand, der als einer der großen Konkurrenten Ascacibars um einen Platz im WM-Kader Argentiniens gilt, hat sich am Wochenende bei einem Serie A-Spiel verletzt. Bei der 0:1 Niederlage der Mailänder in Sassuolo hat sich der 32-Jährige zwei Lendenwirbel gebrochen.

Ascacibar hat noch kein A-Länderspiel bestritten

Biglia, der auch beim WM Finale 2014 gegen Deutschland in der Startelf stand, galt für die WM in Russland eigentlich als gesetzt. Nun könnte also die Stunde von Santiago Ascacibar schlagen. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hat zwar noch kein A-Länderspiel bestritten, nahm aber mit der argentinischen Mannschaft 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil. Er stand dabei bei allen Spielen auf dem Platz. Danach wurde er Kapitän der argentinischen U-20-Auswahl und qualifizierte sich mit seinem Team bei der südamerikanischen U-20-Meisterschaft für die WM.

Im ersten Bundesliga-Jahr direkt durchgesetzt

Ascacibar fand sich nach seinem Wechsel zum VfB Stuttgart in der Bundesliga schnell zurecht. Am dritten Spieltag machte er auf Schalke sein erstes Spiel für den VfB und verpasste seitdem nur zwei Partien. Der junge Argentinier überzeugt vor allem mit seiner kompromisslosen Spielweise, schon zweimal war Ascacibar bereits wegen der jeweils fünften Gelben Karte gesperrt. „Die zweikampfbetonte Spielweise gehört zu mir“, sagte er der Stuttgarter Zeitung. „Ich habe nicht vor, mein Spiel diesbezüglich zu ändern.“