VfB Stuttgart

Schindelmeiser: "Wir haben noch nichts erreicht"

VfB PK vor KSC_0
VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser: "Wir brauchen mehr Winnermentalität" © Danny Galm

Stuttgart.
Gute Miene zum nicht allzu guten Auftritt seiner Mannschaft machte Jan Schindelmeiser am Freitagabend nach dem Spiel gegen den VfL Bochum. Zwar freute sich der Sportvorstand über das 1. Saisontor von Daniel Ginczek, aber im Interview überwog dann doch der Ärger über die zwei verlorenen Punkte.

Herr Schindelmeiser, wie ordnen Sie das 1:1 gegen den VfL Bochum ein?

Natürlich sind wir alle ein Stück weit enttäuscht. Wir haben den hart erkämpften Punkt aus Braunschweig heute nicht veredelt. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben lange nicht das gespielt, was uns sonst auszeichnet. Uns fehlen heute zwei Punkte, aber wir müssen lernen das zu akzeptieren. Wir haben noch nichts erreicht und werden auch nicht jedes Spiel gewinnen. Es wird ein Kampf bis zum Schluss.

Wieso kam ihre Mannschaft heute so schlecht in die Partie?

An der Belastung lag es mit Sicherheit nicht. Natürlich haben auch wir Schwankungen in unserem Spiel. Die frühe Auswechslung von Anto Grgic war notwendig. Zuvor hatten wir zu wenig Spielkontrolle. Nach dem Wechsel hatten wir mehr Stabilität im Spiel. Der Wechsel war auch ein Zeichen an die Mannschaft und das Team hat das verstanden.

Wie beobachten Sie die Situation an der Tabellenspitze? Union Berlin ist nach dem Sieg gegen St. Pauli bis auf zwei Zähler an den VfB ran gerückt.

Union Berlin macht das klasse. Die Berliner haben meinen Respekt. Sie machen ihre Sache sehr gut, aber das ist für uns keine neue Erkenntnis und auch nicht relevant. Wir müssen unsere Spiele gewinnen.

Wie sehr haben Sie sich heute mit Daniel Ginczek gefreut?

Das Tor gibt ihm mit Sicherheit Auftrieb. Daniel braucht aber noch ein wenig Zeit und die bekommt er auch von uns. Ein Daniel Ginczek in guter Verfassung kann jeder Mannschaft weiterhelfen, natürlich auch uns.