VfB Stuttgart

Schwacher Auftritt des VfB: Enttäuschende 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. SC Freiburg
Angreifer Silas und der VfB Stuttgart wurden von Maximilian Eggestein und dem SC Freiburg erfolgreich ausgebremst. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart hat das Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 0:1 (0:1) verloren. Im Baden-Württemberg-Duell mussten sich die Schwaben durch den Treffer des Tages von Vincenzo Grifo (11.) geschlagen geben. Die Freiburger gewannen die Partie mit minimalem Aufwand in der Offensive und cleverem Verteidigen, während die Schwaben vor allem in der Offensive einen enttäuschenden und harmlosen Auftritt hinlegten. Ein Patzer in der VfB-Defensive reichte dem SC zum Auswärtssieg.

VfB startet gut in die Partie, patzt in der Defensive aber erneut

Bereits vor der Partie hatte Trainer Pellegrino Matarazzo vor den Freiburgern gewarnt. Das von Christian Streich trainierte Team „findet in jeder Spielphase eine Lösung, ist extrem abgestimmt und reif“, so der Coach. Nach dem verschlafenen Start gegen Werder Bremen forderte Matarazzo zudem „volle Wachsamkeit“. Ein früher 0:2-Rückstand, wie es am 1. Spieltag der Saison 21/22 gegen Freiburg der Fall war, sollte unbedingt verhindert werden.

Die gute Nachricht: Konstantinos Mavropanos und Josha Vagnoman standen in der Startelf und sollten dabei helfen, die Defensive in der Anfangsphase zu stabilisieren. Beide verpassten weite Teile der Trainingswoche, wurden aber rechtzeitig fit. Auch Borna Sosa rückte nach Adduktorenproblemen zurück in die erste Elf, dafür startete Silas Katompa Mvumpa in der Spitze neben Sasa Kalajdzic.

Doch wie schon gegen Bremen gelang es den Schwaben nicht, einen frühen Rückstand zu verhindern. Nach elf Minuten stand es 1:0 für den Gegner – und zwar komplett gegen den Spielverlauf. Der VfB war besser in die Partie gestartet, war griffig und übernahm sofort die Kontrolle. Doch nach einem harmlosen Flankenball aus dem linken Halbfeld pennten Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos komplett. Vincenzo Grifo musste am langen Pfosten nur noch einschieben. Die Freiburger bestraften direkt den ersten Fehler – bitter und unnötig aus Stuttgarter Sicht.

Ideenloser VfB: Freiburg steht in Halbzeit zwei stabil und lässt nichts zu

Das Gegentor sorgte für einen kompletten Bruch im Spiel der Schwaben. Gegen den Ball wackelten Hiroki Ito und Co., mit dem Ball kombinierte sich das Matarazzo-Team nur noch selten vors Gäste-Tor. Nach rund 35 Minuten prüfte Konstantinos Mavropanos Freiburgs Keeper Mark Flekken mit einem Kopfball, mehr sprang in Halbzeit eins aber nicht mehr heraus.

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Direkt nach Wiederanpfiff kam der VfB in der 48. Minute zu seiner bislang größten Torchance. Doch Borna Sosa entschied sich aus spitzem Winkel für einen harmlosen Abschluss, statt in der Mitte Josha Vagnoman zu bedienen. Kurzzeitig war der VfB am Drücker, doch diese Drangphase erstickte Freiburg-Coach Christian Streich mit einer Umstellung auf eine Fünfer-Kette in der Abwehr. Der VfB kombinierte sich bis zehn Meter vor den Freiburger Strafraum – doch dann gab es kein Durchkommen.

20 Minuten vor Schluss setzte Trainer Pellegrino Matarazzo alles auf eine Karte und brachte mit Luca Pfeiffer und Lilian Egloff zwei frische Offensivspieler. Mehr als ein paar wütende Angriffe und ein paar langen Bällen war für den VfB aber nicht mehr drin. Unterm Strich eine verdiente und enttäuschende 0:1-Niederlage.

VfB Stuttgart - SC Freiburg 0:1 (0:1)

Stuttgart: Müller - Ito, Anton, Mavropanos - Sosa (71. Pfeiffer), Endo, Ahamada (79. Millot), Führich (71. Egloff), Vagnoman (85. Perea) - Silas, Kaladzic

Freiburg: Flekken - Günter, Lienhart, Ginter, Sildillia (81. Siquet) - Höfler, Eggestein - Grifo (81. Keitel), Sallai (59. Gulde), Doan (59. Jeong) - Gregoritsch (81. Kyereh)

Tore: 0:1 Grifo (11.)

Schiedsrichter: Felix Brych (München)

Zuschauer: 47.500

Gelbe Karten: Sosa, Führich / Sallai, Keitel

Besondere Vorkomnisse: -