VfB Stuttgart

SG Dynamo Dresden - VfB Stuttgart: Daten & Fakten

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Der VfB Stuttgart gastiert am Samstag um 13 Uhr bei der SG Dynamo Dresden, dort konnte der VfB noch nie gewinnen. © Danny Galm

Stuttgart.
Nach einer Pause von etwas mehr als 21 Jahren tritt der VfB Stuttgart am Samstag (15.10./Anstoß 13 Uhr) mal wieder zu einem Auswärtsspiel in Dresden an. Die Stuttgarter haben in der sächsischen Landeshauptstadt noch nie ein Pflichtspiel gewinnen können. Das letzte Aufeinandertreffen im Mai 1995 endete mit einem 1:1 in Dresden. Das will VfB-Cheftrainer Hannes Wolf am Samstag ändern: "Am Samstag wollen wir alles reinlegen, Gas geben und in jeder Phase des Spiels konsequent sein, um dann am Ende auch erfolgreich zu sein." 

Blick auf die Tabelle
Aktuell belegt der VfB mit 16 Punkten Relegationsrang drei. Die direkten Aufstiegsplätze (Hannover, 17 Zähler) sowie die Tabellenspitze (Braunschweig, 19) sind jedoch in greifbarer nähe. Die SG Dynamo Dresden steht vor dem 9. Spieltag auf dem 11. Tabellenplatz und der Aufsteiger will sich am Samstag mit einem Heimsieg von den Abstiegsrängen distanzieren.

Die aktuelle Form
Im Gegensatz zum VfB Stuttgart hat die SG Dynamo Dresden gerade einen Negativlauf: Während der VfB aus den letzten vier Partien zehn von zwölf möglichen Punkten einfahren konnte, holte sich Dynamo aus den letzten vier Spielen nur einen einzigen Zähler. Die SGD ist nun zuhause gegen Stuttgart gefordert - die Dresdner Fans erwarten nach der 0:2-Pleite in Sandhausen am vergangenen Spieltag eine Reaktion von ihrer Mannschaft. 

Der Kader
VfB Coach Hannes Wolf kann auf einen gestärkten Kader zurückgreifen. Nachdem Florian Klein und Takuma Asano im vergangenen Heimspiel gegen Fürth auf Grund ihrer Länderspiele nicht im Kader waren, stehen die beiden gegen Dresden wieder zur Verfügung. Fehlen werden hingegen Simon Terodde (Muskelfaserriss), Tobias Werner (muskuläre Probleme) und Langzeitverletzter Daniel Ginczek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss).

Keeper Mitch Langerak wird sicher in der Startformation stehen. Trotz seiner langen Länderspielreise ist Takuma Asano, der beim VfB bisher auf dem Flügel stürmte, eine Option für die Rolle im Sturmzentrum. Als quirliger Gegenentwurf zum großen und kantigen Simon Terodde, der für die kommende Partie am Freitag in einer Woche gegen 1860 München zurückerwartet wird. "Er hat zwar wenig gespielt für Japan, aber er hat heute trainiert und fühlt sich gut," so Trainer Hannes Wolf über Asano.

Möglicherweise stellt Hannes Wolf aber auch erneut Berkay Özcan in die Sturmmitte, wo der Deutsch-Türke seine Ballsicherheit ausspielen kann. Wie schon gegen Fürth, als das Talent beim 4:0 als "falsche Neun" zum Beispiel das 2:0 durch Carlos Mané vorbereitete. Neuzugang Mané darf sich nach seinem Gala-Auftritt gegen Fürth ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz machen.

Spielleitung
Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Cortus. Er wird an den Seitenlinien von seinen Assistenten Steffen Mix und Marco Achmüller unterstützt. Der Vierte Offizielle ist Markus Pflaum. Benjamin Cortus hat seine bisher einzige Partie mit VfB-Beteiligung in dieser Saison am 2. Spieltag gepfiffen. Der VfB gastierte in Düsseldorf und verlor mit 0:1.

Bisherige Bilanz aus VfB Sicht        
Gesamt: 8 Spiele, 3 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen, 13:6 Tore
Heim: 4 Spiele, 3 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen, 12:3 Tore
Auswärts: 4 Spiele, 0 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, 1:3 Tore