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Sorge vor Omikron: So ist die Booster-Quote in der Bundesliga

Impfung
Eine Mann bekommt eine Impfung gegen das Coronavirus (Symbolbild). Foto: Sven Hoppe/dpa © Sven Hoppe

Die Impfquote in der 1. und 2. Bundesliga liegt nach Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) deutlich höher als jene in der gesamten Gesellschaft. «Von den mehr als 90 Prozent aller Spieler, Trainer und Betreuer, die sich haben impfen lassen, haben schon jetzt mehr als 70 Prozent eine Auffrischungsimpfung erhalten», sagte Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußballangelegenheiten und Fans. «Grundlage für diese Zahl sind freiwillige Angaben der Clubs im Rahmen einer entsprechenden Abfrage der DFL. »

Bei einzelnen sei zu berücksichtigen, dass die Zweitimpfung erst spät erfolgte oder dass nach der Zweitimpfung ein positiver Corona-Befund festgestellt wurde, weshalb derzeit von einer Booster-Impfung noch abgesehen werde. Ziel von DFL und Clubs sei selbstverständlich weiterhin, den Spielbetrieb im anvisierten Zeitrahmen durchzuführen, so Schwenken.

Dies geschehe auf Grundlage des medizinisch-hygienischen Arbeitsschutz-Konzepts, der individuellen Maßnahmen der Clubs sowie der bestehenden Statuten der DFL. «Wir beobachten und analysieren intensiv, welche Herausforderungen die Omikron-Variante noch mit sich bringen wird.»

Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer, zugleich Leiter der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb, betonte in dem Interview mit Schenken und ihm: «Nach allem, was wir aktuell wissen, besteht durch die hohe Impfquote im Profifußball ein guter Schutz vor Ansteckungen und noch besser vor schweren Verläufen.»

Dennoch überprüfe man die Regelungen natürlich regelmäßig. Zum Beispiel die Definition, wer den Geimpft-Status hat und daher nicht engmaschig getestet werden muss. Man habe den Clubs schon im Dezember angekündigt, dass nicht geboosterte Personen nicht mehr als vollständig geimpft eingestuft werden können und daher regelmäßig zu testen seien.

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