VfB Stuttgart

Trainer Pellegrino Matarazzo lobt Keeper Gregor Kobel: „Er ist ein Monster im Tor“

Gregor Kobel
Torwart Gregor Kobel in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Mit 5:1 hat der VfB Stuttgart am vergangenen Samstag den FC Schalke 04 vom Platz gefegt. Einer der besten Stuttgarter Profis war dabei Torhüter Gregor Kobel, der seine Mannschaft in einer brenzligen Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit mit starken Parade auf der Siegerstraße hielt. Dementsprechend hochzufrieden ist Trainer Pellegrino Matarazzo mit der Entwicklung seiner Nummer eins: „Gregor ist ein extrem ehrgeiziger Athlet. Mit der Betonung auf Athlet. Er ist physisch extrem weit, er ist ein Monster im Tor.“

Kobel will mit dem VfB „das Maximale“ erreichen

Auch in Sachen Führungsqualitäten habe der Schweizer im Vergleich zur letzten Spielzeit einen Satz nach vorne gemacht: „Er kann die Mannschaft von hinten heraus führen. Greg wird immer authentischer und hat mehr Selbstvertrauen.“ Der 23 Jahre alte Goalie selbst denkt derweil nicht an einen Abschied aus dem Schwabenland nach. Angesprochen auf Gerüchte über ein Interesse von Borussia Dortmund sagte er dem kicker: „Ich habe erst im Sommer einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Ich bin ganz klar hier, um mich weiter zu verbessern und mit dem VfB das Maximale zu erreichen. Ich blicke nicht so weit nach vorne.“

Klassenverbleib fix? „Es geht darum, wachsam und hungrig zu bleiben“

Zunächst einmal muss der Torwart aber am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (ab 15.30 Uhr im ZVW-Liveticker) seinen Kasten sauber halten. „Frankfurt ist in einer Top-Verfassung. Sie sind sehr mutig und im Spielaufbau sehr variabel“, warnte Matarazzo auf der Spieltagspressekonferenz am Donnerstag (04.03.). Mit 32 Punkten und 14 Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz dürften die Schwaben die größten Abstiegssorgen hinter sich gelassen haben. Gratulationen zum Klassenverbleib wollte Matarazzo allerdings noch nicht annehmen: „Es geht darum, wachsam und hungrig zu bleiben. Wenn wir die Einstellung der letzten Wochen beibehalten, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass noch etwas passiert.“

Nicolas Gonzalez noch bis Sonntag in Quarantäne

  • Stürmer Nicolas Gonzalez bleibt nach seiner Rückkehr aus Argentinien noch bis Sonntag (07.03.) in häuslicher Quarantäne. Wann genau der Nationalspieler ins Training zurückkehren wird, sei noch nicht klar, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo am Donnerstag. Gonzalez müsse erst noch körperlich „durchgetestet“ werden. Bislang sei aber „alles nach Plan gelaufen“.
  • Gonzalez hatte sich bei der 2:5-Niederlage des VfB bei Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga Anfang Februar einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und sich anschließend zur Behandlung in seine Heimat begeben. Seit dieser Woche ist der 22-Jährige wieder in Stuttgart.