VfB Stuttgart

Trainer Pellegrino Matarazzo sieht Quarantäne-Trainingslager als Chance für persönliche Gespräche

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo
Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © Jan Woitas

Trainer Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart kann dem vorgeschriebenen Quarantäne-Trainingslager auch etwas Positives abgewinnen. «Wenn man zusammen ist und Zeit überbrücken soll, kann man auch private Gespräche führen. Man kann den Spielern persönlich ein Stück näher rücken», sagte der 43-Jährige am Donnerstag.

Um den Zeitvertreib im Trainingslager macht sich der Coach des schwäbischen Fußball-Bundesligisten keine Sorgen. «Wir versuchen, den Tag zu strecken. Wir trainieren nicht zum 10.30, sondern um 11, damit die Spieler zumindest eine halbe Stunde länger ausschlafen können», sagte Matarazzo. Frühstück und Mittagessen soll es wahrscheinlich auf dem Trainingsgelände geben. «Es gibt ein gemeinsames Abendessen und die Stunden danach, da wird man sich schon beschäftigen. Da werden wir uns schon was überlegen, dass es nicht so langweilig wird.»

Um in der Corona-Pandemie ein reguläres Saisonende in beiden Top-Ligen zu sichern, hatte die Deutsche Fußball Liga die Trainingslager für die Schlussphase angeordnet. Demnach müssen sich die Erstligisten vom 12. bis zum 22. Mai isolieren.

Bereits jetzt dürfen sich die Clubs ausschließlich im häuslichen Umfeld oder auf dem Trainingsgelände beziehungsweise im Stadion aufhalten. «Wenn ich ehrlich bin, mein Leben hat sich nicht so viel verändert», sagte Matarazzo und beschrieb: «Wenn wir Not-Situationen haben, sind Leute da im Verein, die einspringen können, um Sachen zu erledigen.» Er brauche zum Beispiel jemanden, der für ihn ein Paket von der Post abhole. «Ein Stück weit angenehm», sagte er mit einem Schmunzeln.

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