VfB Stuttgart

Trainer Tayfun Korkut verlängert seinen Vertrag

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Unter Tayfun Korkut holte sich der VfB in 14 Bundesliga-Spielen neun Siegen, vier Unentschieden und kassierte nur eine Niederlage. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Trainer Tayfun Korkut hat seinen Vertrag in Stuttgart vorzeitig bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Das gab Sportvorstand Michael Reschke am Sonntagmittag auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesligisten bekannt.

Auch die Co-Trainern Ilija Aracic und Steven Cherundolo haben ihre Arbeitspapiere vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

"Sicherlich war der sportliche Erfolg in den vergangenen Monaten außergewöhnlich", erklärte Michael Reschke. "Aber ebenso wichtig für uns ist die Professionalität, mit der sich die drei in den Klub einbringen, und die Harmonie und die Erfolgsbesessenheit, mit der sie mit dem gesamten Team und unserem Staff zusammenarbeiten."Der 44 Jahre alte Korkut hatte Ende Januar 2018 das Amt des Cheftrainers in Stuttgart übernommen. In 14 Spielen unter seiner Regie holten die Schwaben im Schnitt 2,21 Punkte und schlossen die Saison als zweitbestes Rückrunden-Team der Bundesliga auf Platz sieben ab.

Auch die Vorstände Röttgermann und Heim verlängern

„Die Zusammenarbeit mit der Vereinsführung sowie der Mannschaft und dem gesamten Betreuerstab war vom ersten Tag an vertrauensvoll und von dem Ziel geprägt, sportlich erfolgreich zu sein", so Tayfun Korkut laut einer Vereinsmitteilung. "In der gleichen Atmosphäre fanden auch die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung statt."

Des Weiteren gab der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Dietrich bekannt, dass die Verträge der AG-Vorstände Stefan Heim (Finanzen) und Jochen Röttgermann (Marketing) vorzeitig um weitere vier Jahre verlängert wurden. "Ein Signal der Kontinuität", so der 69-Jährige.

Präsident Dietrich: "Wir haben einiges mehr erreicht, als wir geplant hatten"

Stand Juni 2018 hat der Verein knapp 64.000 Mitglieder und für die kommende Spielzeit bereits 30.500 Dauerkarten verkauft. "Wir haben einiges mehr erreicht, als wir geplant hatten – vor allem aber haben wir weitaus mehr erreicht als im Dezember erwartet", sagte Wolfgang Dietrich.

Der Umsatz des Vereins, der Hauptaktionär der VfB-AG ist, beträgt drei Millionen Euro. Insgesamt steht für den Verein im Geschäftsjahr 2017 (1. Januar bis 31. Dezember) ein Verlust von 243.000 Euro zu Buche.

Die Ursache für den Verlust liege vor allem darin, dass im vergangenen Jahr für die beiden Mitgliederversammlungen Aufwendungen von 1,1 Millionen Euro angefallen sind. Diese Kosten waren höher als in den Vorjahren, auch weil es zwei besondere Mitgliederversammlungen gewesen seien, erläuterte Präsidiumsmitglied Dr. Bernd Gaiser. 

Finanzvorstand Heim: "Der VfB hat das Jahr in der 2. Liga wirtschaftlich gut gemeistert"

Auch die AG schließt das Geschäftsjahr mit einem Minus ab: Aus Gesamterträgen von 112,5 Millionen Euro und Gesamtaufwendungen von 126,4 Millionen Euro resultiert ein Verlust von insgesamt 13,9 Millionen. 

Finanzvorstand Stefan Heim: "14,5 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2016 und 13,9 Millionen Euro Verlust im Jahr 2017 bedeuten ein positives Ergebnis: Der VfB hat das Jahr in der 2. Liga wirtschaftlich gut gemeistert. Zudem liegt das Gesamtvermögen bei 39,3 Millionen Euro."

Zudem sagte Heim, dass der VfB durch die Einsätze von Timo Werner im DFB-Trikot weitere Transferzahlungen von RB Leipzig erhalten habe. Gleiches gelte für Antonio Rüdiger und Chelsea London.