VfB Stuttgart

Union Berlin nach 2:2 beim VfB im Vorteil

Relegations-Hinspiel VfB Stuttgart - Union Berlin 23. Mai 2019_19
23. Mai 2019: Jetzt wird es ganz eng für den VfB! Im Relegations-Hinspiel reicht es für die Stuttgarter nur zu einem 2:2 gegen Union Berlin. Im Rückspiel an der Alten Försterei stehen die Stuttgarter enorm unter Druck. © ZVW/Felix Arnold

Stuttgart.
Um die Situation rund um den VfB Stuttgart nach dem 2:2 im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Union Berlin zu beschreiben, wählte Trainer Nico Willig einen Vergleich aus einer anderen Sportart: „Das ist wie beim Boxen. Wir haben heute eine abgekriegt und jetzt müssen wir uns kurz schütteln und am Montag wieder auf die Platte gehen.“

Union darf weiter träumen, der VfB muss zittern

Ein treffender Vergleich, denn seine Mannschaft kassierte - um im Bild zu bleiben - einen deftigen Wirkungstreffer, allerdings noch keinen K.o.-Schlag. Die Ausgangslage vor dem entscheidenden Rückspiel am kommenden Montag (20.30 Uhr / ZVW-Liveticker) ist nach den zwei Auswärtstoren der Berliner aber denkbar schlecht.

Die "Eisernen" sind nach den ersten 94 Relegations-Minuten klar im Vorteil und während Union weiter vom ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte träumen darf, muss der VfB mehr denn je den nächsten Absturz in die Fußball-Zweitklassigkeit nach 2016 fürchten.

Mario Gomez: „Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen“ 

„Eine tolle Leistung meiner Mannschaft. Sie haben sich nicht versteckt, waren mutig und haben auch in schwierigen Situationen spielerische Lösungen gesucht“, lobte Union-Coach Urs Fischer seine kampfstarke und gut organisierte Mannschaft auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Die direkte Reaktieon auf das Führungstor der Schwaben durch Kapitän Christian Gentner wertete er in der Rückschau als spielentscheidend: „Das 1:1 hat der Mannschaft gezeigt, dass wir hier etwas holen können.“ 

„Wir haben uns mehr vorgestellt, aber abgerechnet wird zum Schluss. Wenn wir in Berlin gewinnen, sind wir durch. Die ganze Stimmung gefällt mir nicht. Wenn man an sich glaubt, geht man erhobenen Hauptes hier raus. Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen. Die Berliner feiern, als wären sie schon aufgestiegen“, sagte Stürmer Mario Gomez und Kapitän Christian Gentner fügte hinzu: „Es ist kein Spaziergang, kein Traum-Ergebnis. Wir sind heute noch nicht abgestiegen. Wir haben am Montag noch die Möglichkeit, den Klassenerhalt zu schaffen.“


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