VfB Stuttgart

Unsicherheitsfaktor Sosa, Esswein und Zuber schwach

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19. Januar.: Trainer Weinzierl hatte vor dem Rückrundenauftakt von einem «Neustart» gesprochen, doch es geht weiter wie bisher: Gegen den Abstiegskonkurrenten Mainz 05 gibt es eine 2:3-Heimniederlage. © ZVW/Felix Arnold
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Ron-Robert Zieler: Zeigte einige starke Paraden - unter anderem gegen Osako (9.) und zweimal gegen Kruse (18./46.). Verschuldete mit einer Unachtsamkeit den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich, indem er den Ball nach einem Einwurf von Sosa ins eigene Tor lenkte - nicht der erste schwere Patzer des Schlussmannes in dieser Saison - Note: 4,5 © ZVW/Danny Galm
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Borna Sosa: War weniger ins Spiel nach vorne eingebunden als noch zuletzt. Defensiv hatte der junge Kroate einige überflüssige Ballverluste und war nicht immer auf der Höhe - was zum Glück nicht bestraft wurde. Einen Einwurf warf er blind nach hinten zu Keeper Zieler zurück und trug somit eine Mitschuld am kuriosen Gegentreffer - Note: 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Timo Baumgartl: Gefiel durch sein sauberes Kopfballspiel und verteidigte insgesamt aufmerksam - wenn er auch nicht alles verteidigt bekam. Harmonierte gut im Verbund mit Nebenmann Pavard - Note: 3 © ZVW/Danny Galm
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Marc Oliver Kempf: Warf sich mit allem was er hat in die Zweikämpfe, Schlechtes Stellungsspiel vor Raffaels Kopfballtor (69.) - Note: 4 © ZVW/Danny Galm
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Gonzalo Castro (ab der 52. Minute für Dennis Aogo): Übernahm eins-zu-eins die Position von Aogo, brachte aber nur wenig Stabilität. In der 75. Minute war der erfahrene Mittelfeldspieler zur Stelle und schoss sein Team in einer heiklen Phase mit einem präzisen Abschluss ins lange Eck wieder in Führung - Note: 2,5 © ZVW/Danny Galm
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Dennis Aogo: Durfte gegen Bremen erneut auf der zentralen Sechserposition vor der Abwehr ran und war der Ruhepol im Stuttgarter Spiel. Er brachte wenig Tempo, durch sein Passspiel und seine klugen Bewegungen aber viel Sicherheit. Aufmerksam im Spiel gegen Ball. Musste nach 52. Minuten verletzt ausgewechselt werden - Note: 3 © ZVW/Danny Galm
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Santiago Ascacibar: Ein typisches Spiel des lauffreudigen Argentiniers. Der kleine Mann aus dem zentralen defensiven Mittelfeld agierte gewohnt bissig in den Zweikämpfen - häufig mit Erfolg. Mit Ball am Fuß zeigte er altbekannte Schwächen - Note 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Christian Gentner: Der Stuttgarter Kapitän war gewohnt viel unterwegs, kam aber nur schwer in die Zweikämpfe und war bei seinen Zuspielen um Sicherheit bemüht. Ein durchwachsener, aber immerhin fehlerloser Auftritt des Routiniers - Note: 3,5 © ZVW/Danny Galm
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Alexander Esswein: Auch der zweite Stuttgarter Neuzugang konnte bei seinem Debüt nicht überzeugen. Spielte unauffällig und brachte seine Stärken nicht ein - Note: 5 © ZVW/Danny Galm
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Mario Gomez: Versemmelte frei vor Gladbachs Keeper Sommer die größte Stuttgarter Torchance (30.) und ist inzwischen seit 620 Minuten ohne Bundesligatreffer - Note: 5 © ZVW/Danny Galm
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Nicolas Gonzalez (ab der 74. Minute für Christian Gentner): Vergab in der 81., 84., 88. und 92. Minute vier (!) große Chance auf das vorentscheidende 3:1 und muss so weiter auf sein erste Bundesliga-Tor warten - Note: - © ZVW/Danny Galm
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Emiliano Insua: Schwacher Auftritt im Borussia-Park. Vorne harmlos, hinten wackelig — Note: 5 © ZVW/Danny Galm
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Anastasios Donis: Auch der pfeilschnelle Grieche konnte bei seinem zweiten Startelf-Einsatz in dieser Saison überzeugen. Hatte seine erste gute Aktion bereits nach 6 Minuten. In der 19. Minute nutzte er seine Schnelligkeit und schoss den VfB in Führung (19.). Zog zudem viele Fouls und verlieh dem VfB-Offensivspiel mehr Schwung. Nach rund einer Stunde musste auch er vorzeitig angeschlagen vom Feld - Note: 2 © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Dem VfB Stuttgart gelingt die Wende am Ende nicht mehr. So verliert die Elf von Markus Weinzierl zum Rückrundenauftakt zu Hause gegen Mainz 05 mit 2:3 (0:2). Dabei lagen die Hausherren nach knapp 70 desolaten Minuten bereits mit drei Toren zurück. Für Mainz trafen Jean-Paul Boetius (22.), Jean-Philippe Mateta (28.) und Innenverteidiger Alexander Hack (72.) gegen phasenweise überforderte Stuttgarter.

In den letzten zehn Minuten der Partie witterte der VfB Morgenluft und kam nochmal ran. Die Aufholjagd gelang dem Tabellen-16. aber nicht mehr. Durch Nicolas Gonzalez (83.) und Marc Oliver Kempf (85.) konnte man zwar noch auf 2:3 verkürzen, der Ausgleichstreffer glückte dem VfB dagegen nicht mehr. Auch weil Anastasios Donis in den letzten Minuten nur den Pfosten traf (86.). Eine spektakuläre und dramatische Schlussphase, nachdem zwischenzeitlich ein gellendes Pfeifkonzert von den Rängen hallte.

Wie sich die VfB-Profis gegen Mainz geschlagen haben, erfahren Sie hier in unserer Bildergalerie.


Die Benotung:

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form