VfB Stuttgart

Verein akzeptiert Geldstrafe gegen Santiago Ascacibar

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Santiago Ascacibar will sich mit guten Leistungen in den argentinischen WM-Kader spielen. © ZVW

Stuttgart.
VfB-Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar wurde am Dienstag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines unsportlichen Verhaltens im letzten Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim neben einer Sperre von einem Spiel zusätzlich noch mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt.

Reschke fehlt Verständnis für die Entscheidung des DFB-Sportgerichts

Der Verein sei zwar "sehr irritiert", werde die "unverhältnismäßige Höhe der Geldstrafe" aber akzeptieren. Das gab VfB-Sportvorstand Michael Reschke in einer Mitteilung bekannt.

"Das Risiko, dass die Unverhältnismäßigkeit der Strafe – aus welchen Gründen auch immer – noch weiter ausufert, ist uns zu groß", so Reschke weiter. 

Denoch fehlt dem 60-Jährige das Verständnis für die Entscheidung des DFB-Sportgerichts: "Wir vermissen seitens der in dieser Angelegenheit handelnden Personen beim DFB Verhältnismäßigkeit und Gespür für die Situation."

Ascacibar fehlt dem VfB Stuttgart am Samstag in München.

Ascacibar hatte nach dem Platzverweis in der 65. Minute den Ball weggeschlagen, gegen das Schutzpolster einer TV-Kamera getreten und gegen die Plexiglasscheiben des Spielertunnels geschlagen. Darin sah das Sportgericht ein unsportliches Verhalten.

Reschke dazu: "Nichtsdestotrotz fehlt uns das Verständnis dafür, die zweifelsfrei sehr emotionale, aber keinesfalls beleidigende oder den Schiedsrichter, die Gegenspieler oder Zuschauer gefährdende Reaktion unseres Spielers mit einer derart hohen Geldstrafe zu sanktionieren."

Beim letzten Saisonspiel am kommenden Samstag bei Meister Bayern München sitzt Ascacibar seine Sperre ab.