VfB Stuttgart

VfB-Coach Markus Weinzierl setzt sich zur Wehr

VfB-Trainer Markus Weinzierl_0
2014 war Weinzierl zum Trainer des Jahres gewählt worden, vor klangvollen Namen wie Pep Guardiola und Jürgen Klopp. © ZVW/Danny Galm
Stuttgart.

Trainer Markus Weinzierl vom VfB Stuttgart hat sich mit deutlichen Worten gegen aufkommende Kritik nach der Spuck-Attacke seines Mittelfeldspielers Santiago Ascacibar gewehrt. "In so einer Situation muss man sich als Trainer auch mal wehren. Es ist einfach Fakt, dass der Trainer nicht an allem schuld ist", sagte der 44-Jährige am Mittwoch. Der Stuttgarter Coach bezog sich dabei nach eigener Aussage auf Medienberichte, in welchen er für den Aussetzer des Argentiniers verantwortlich gemacht worden sei. "Wenn ich im Zusammenhang mit Ascacibar lesen muss, der Trainer hat die Spieler nicht im Griff, dann ist irgendwann auch Schluss", sagte Weinzierl.


  • Weinzierls Wutausbruch vor dem Augsburg-Spiel ist auch ein Thema von Frank Nipkau und VfB-Reporter Danny Galm in unserer aktuellen Podcast-Folge. Hier geht's lang.

Ascacibar hatte beim 0:1 des VfB am vergangenen Wochenende im Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen in Richtung von Kai Havertz gespuckt und war anschließend für sechs Wochen vom DFB gesperrt worden. Ihm fehle generell der Respekt vor der Position des Trainers, bemängelte Weinzierl. "Bin ich schuld daran, wenn ein Spieler über die Grenze schlägt und jemanden anspuckt? Bin ich schuld daran, wenn wir vorne die Tore nicht machen?", fragte der Fußball-Lehrer. "Ist der holländische Trainer damals schuld gewesen, dass Frank Rijkaard Rudi Völler anspuckt?" Er sei vor zehn Jahren Trainer geworden. Und da war der Trainer noch mit Respekt ausgestattet."


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