VfB Stuttgart

VfB-Trainer Walter mit Testspiel-Auftritt nicht zufrieden

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VfB-Testspiel gegen den FC Winterthur_2
Am Mittwochabend kassierte der VfB eine Niederlage beim Schweizer Zweitligisten FC Winterthur. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie vom Spiel. © ZVW/Danny Galm
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Am Mittwochabend kassierte der VfB eine Niederlage beim Schweizer Zweitligisten FC Winterthur.

Winterthur/St. Gallen. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft bei der Testspiel-Niederlage gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur war VfB-Trainer Tim Walter alles andere als zufrieden. „Die erste Halbzeit war schlecht“, schimpfte der Coach nach dem Abpfiff. „Das war mir viel zu wenig.“ 

Mit 1:3 (1:2) unterlag seine Truppe am Mittwochabend den von Ralf Loose trainierten Schweizern. Gegen die gut gestaffelte Winterthurer Abwehrreihe fand die VfB-Offensive vor allem in den ersten 45 Minuten kein probates Mittel. Und in der Defensive leisteten sich die Schwaben letztlich spielentscheidende Patzer. Die Gastgeber waren durch Tore von Roman Buess (29./41.) mit 2:0 in Führung gegangen. Den 3:1-Endstand markierte Ousmane Doumbia (67.). Einzig Mario Gomez durfte an seinem 34. Geburtstag jubeln. Der Stürmer erzielte kurz vor dem Pausenpfiff das zwischenzeitliche 1:2.

„Wir hätten noch eine Stunde spielen können…“

In Halbzeit zwei präsentierten sich die Stuttgarter dann etwas griffiger und zielstrebiger. „Da haben wir uns viele Torchance kreiert“, so Tim Walter, „ aber wir hätten noch eine Stunde spielen können und hätten kein Tor geschossen.“

Aber warum hat sich die Mannschaft gerade im ersten Durchgang so schwer getan? Lag’s am Gegner oder an den intensiven Einheiten der letzten Tage? „Von allem ein bisschen. Aber darum geht es gar nicht“, sagt Walter, „Ich kann so ein Testspiel auch verlieren, aber es geht mir um die Bereitschaft eines jeden Einzelnen.“ Und mit der war er augenscheinlich ganz und gar nicht einverstanden. Zumindest nicht in Halbzeit eins.

Den Faktor „müde Beine“ lässt Tim Walter dabei „nie zählen“: „Müdigkeit hin, Müdigkeit her. Für mich muss trotzdem ersichtlich sein, dass ich ein Spiel gewinnen will - und das habe ich heute nicht gesehen.“ Die zweite Testspiel-Pleite in der laufenden Vorbereitung hat auch gezeigt, an welchen Stellschrauben Walter und sein Trainerteam noch drehen müssen. Sein Patentrezept: „Training. Immer Training. Wir sind mitten in der Vorbereitung und von daher wirft uns sowas hier nicht zurück.“

Einen kleine Lichtblick gab es dann doch noch: Neuzugang Tanguy Coulibaly. Der 18-jährige Franzose wirbelte auf dem linken Flügel und erspielte sich gleich ein paar gute Chancen. „Die Qualität des Abschlusses ist dann natürlich aber auch ein Thema“, sagte sein Trainer, der aber gleich eine schützende Hand über seinen Youngster hielt: „Wir sind gut beraten, dem Jungen einfach Zeit zu geben. Er ist 2001 geboren und muss sich erst einmal anpassen und hier reinkommen.“


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