VfB Stuttgart

VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig

1/7
VfBRBL_Protest_0
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm
2/7
VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig_1
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm
3/7
VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig_2
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm
4/7
VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig_3
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm
5/7
VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig_4
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm
6/7
VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig_5
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm
7/7
VfB-Ultras protestieren gegen RB Leipzig_6
Mit einer farbenfrohen Choreo protestierten die VfB-Ultras gegen RB Leipzig. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Die Ultras des VfB Stuttgart haben am Sonntag in der Mercedes-Benz Arena mit einer farbenfrohen Choreo gegen RB Leipzig protestiert.

Das "Commando Cannstatt" hatte zuvor alle VfB-Fan aufgerufen, möglichst alte Fanartikel wie Fahnen, Schals, Trikots und Doppelhalter einzupacken, gut sichtbar und lautstark zu präsentieren. Damit beziehen die Fans "in unserem Neckarstadion" Position gegen den "Leipziger Ableger der Fußballabteilung eines österreichischen Brauseherstellers“.

Eine ähnliche Aktion wie am Sonntag beim ersten Gastspiel von Red Bull in Stuttgart starteten die Fans schon im Hinspiel. Im Sommer 2016 sagte die Vereinsführung ein geplantes Freundschaftsspiel gegen Leipzig ab.

Kein Kampf gegen Gut und Böse

In Clubs wie RB sehen die Ultras ein Realität gewordenes Schreckgespenst: "Zu uns kommt nichts anderes als das am Reißbrett entworfene Gesicht des im Fußball vorherrschenden Turbokapitalismus", so das "CC97" in einem vorab veröffentlichten Schreiben auf ihrer Homepage.

Ausdrücklich wollen die Organisatoren keinen Kampf von Gut gegen Böse herauf beschwören. Die Kritik richtet sich nicht bloß gegen Red Bull, sondern gegen die Entwicklungen beim VfB selbst: "RB ist die Blaupause für alles, was noch folgen soll. Ein Weg, den leider auch unser VfB eingeschlagen hat." Finanzieller Erfolg und die Öffnung zu Sponsoren wie Daimler stehe für die Vereinsführung über allem.

50+1-Regel als letzte Bastion

Besonders wendet sich das Commando Cannstatt gegen eine Aufweichung der "50+1-Regel" im deutschen Fußball. Dies sei "die letzte Bastion, die uns wenigstens noch etwas von dem Fußball, wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben, bewahrt".

Die Regelung ist für die Fans keine Diskussionsgrundlage, sondern eine "Schmerzgrenze". Mehr Zugeständnisse an Sponsoren dürfe es nie geben. Nach der "50+1-Regel"  dürfen Kapitalanleger nicht die Stimmenmehrheit in von Fußballvereinen ausgegliederten Profiabteilungen übernehmen.